Von der Medizin zur Finanzbildung – Zinebs Geschichte (Repost)

Shownotes

In der heutigen Folge haben wir Dr. Zineb Miriam Nouns zu Gast.

Unter anderem geht es darum, was finanzielles Glück für sie bedeutet, warum ihr Herz für finanzielle Bildung schlägt und ihren Werdegang von einer promovierten Medizinerin zum Finanzcoach.

Dr. Zineb Miriam Nouns findest Du auf LinkedIn unter: https://www.linkedin.com/in/dr-zineb-miriam-nouns-24626978/

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Reinhören!

Hast Du Fragen oder möchtest gerne mit uns in Kontakt treten? Dann schreib uns eine E-Mail an: info@degefin.de.


Herzlich willkommen zu "Finanziell glücklich", dem Podcast für unabhängige Finanzbildung.

Finanzbildung ist so wichtig wie nie zuvor! So wichtig wie Lesen und Schreiben. Unser Host ist Prof. Dr. Katrin Löhr, Professorin für Finanzwirtschaft und Vorstand der „Deutsche Gesellschaft für Finanzkompetenz DeGefin“. Die Vision von DeGeFin ist „Finanziell glücklich. Jede*r. Jederzeit.“ Das finanzielle Glück ist oftmals eng verknüpft mit Finanzbildung. Daher ist die Mission von DeGeFin „Finanzbildung für alle“.

Was Dich bei „Finanziell glücklich“ erwartet:

Unabhängige Finanzbildung – wir vertreiben keinerlei Finanzprodukte. Bei uns stehen das Wissen und die praktische Anwendung im Vordergrund und das Ganze aus der Praxis für die Praxis. Wir möchten Dich in die Lage versetzen, selbst finanzschlau zu werden oder Dich dabei unterstützen, andere finanzschlau zu machen.

Du bekommst Impulse zu Themen wie Geldanlage, Money Mindset, Absicherung, Umgang mit Risiko, Altersvorsorge, Finanzbildung als innovatives Mitarbeiterbindungstool, Finanzbildung in Deutschland,… Gerne laden wir auch immer wieder interessante Gäste für Dich ein. Eine neue Podcast-Folge erscheint jeden Donnerstag für Dich.

Weitere Informationen gibt es auch hier:

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Für unsere jungen Wilden gibt es FunnyMoney: https://funnymoney.de

Viel Spaß auf Deinem Weg zum finanziellen Glück!

Transkript anzeigen

00:00:04: Herzlich Willkommen zu Finanziell Glücklich, dem Podcast für unabhängige Finanzbildung.

00:00:10: Mein Name ist Kathrin Löhr ich bin Professorin für Finanzwirtschaft und ich liebe es Menschen finanziell glücklich zu machen!

00:00:20: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Finanziall Glücklich.

00:00:24: Ich habe heute einen wunderbaren Gast hier bei mir Dr.

00:00:28: Sinef Nuns Und ich freue mich hier heute zu erfahren was macht sie da?

00:00:35: Was ist Ihre Connection zum Thema finanziellen Glück?

00:00:40: Herzlich willkommen, Sina.

00:00:42: Ja, vielen, vielen Dank!

00:00:44: Ich freue mich sehr über die Einladung, Katrin.

00:00:47: Ja ich freue mich auch sehr und ich weiß dass du ganz viele spannende Themen hast und eine ganz spannende Person bist und wir starten immer hier mit der Frage was es denn für dich finanzielles Glück oder was macht Dich finanziell glücklich?

00:01:06: Ja, tolle Frage.

00:01:10: Ich finde das ist auch eine Frage über die man wirklich nachdenken und ein bisschen in sich spüren muss weil ich tatsächlich dieses Thema Finanzen und Glück was du da ja an dieser Frage so in einem Satz verbindest von meinem eigenen wie ich aufgewachsen bin aber im eigenen Mindset ist es fast ein Wierspruch.

00:01:35: Geld macht ja gar nicht glücklich.

00:01:39: Es gibt ja so viel Wichtigeres als Geld und ich will ja gar nie so materialistisch sein, und es hat für mich echt eine ganze Zeit gedauert zu realisieren dass Glück natürlich auch von Geld abhängig ist und die Verknüpfung von Glück und Geld gar nicht im absoluten passt, weil Armut macht ja auch nicht glücklich.

00:02:04: Also kein Geld macht ihr auch nichtglücklich.

00:02:06: die Abwesenheit von Geld macht ja genauso wenig glücklich wie das Geld alleine glücklich macht.

00:02:12: aber ich würde schon sagen dass wirklich Armut oder finanzielle belastende Situationen, finanzieller Druck und da gibt es auch viele Studien zu soweit Ich weiß auf jeden Fall unglücklich machen ganz stark an der mentalen psychischen Gesundheit knabbern und das kann ich selber auch durchaus aus meiner eigenen Geschichte, meine eigene Biografie bestätigen.

00:02:39: Also was macht viel, was ist finanzielles Glück?

00:02:42: oder was macht finanziell glücklich?

00:02:44: Das es auf jeden Fall so eine gewisse Glassenheit haben zu können in Bezug auf Geld.

00:02:49: für mich hat Gelassenheit immer viel mit einer gewissen Form von Kontrolle zu tun also das Thema Verstanden zu haben persönliche finanzielle situation wirklich verstanden zu haben und auch so ein bisschen nach vorne denken zu können also nicht nur zu verstehen wie geht es mir jetzt wo kommt mein nächstes gehalt her?

00:03:09: sondern auch zu verstehen, wie kann ich mehr eigentlich bestimmte ziele erfüllen?

00:03:14: bin ich abgesichert im alter.

00:03:19: Kann ich meine Wohnung oder eine haus leisten um da drin zu wohnen?

00:03:22: Oder auch um das zu vermieten?

00:03:24: wie auch immer was kann ich mir überhaupt leisten?

00:03:27: eine große Reise leisten oder meinen Kindern das bieten, was ich denen bieten will.

00:03:32: Und bin ich vorbereitet wenn ich in irgendeine Notsituation komme und auf das alles eine Antwort zu haben?

00:03:40: Und gleichzeitig – und das ist für mich nur der Balanceakt – gleichzeitig trotzdem unabhängig von?

00:03:48: Ich muss so und so viel Geld haben!

00:03:50: Ich muss sowieso so viel verdienen!

00:03:53: Also... gleichzeitig das nicht zum wichtigsten Thema meines Lebens zu machen und da die Balance zu finden.

00:04:00: Wenn ich das schaffe, dann würde ich wahrscheinlich sagen ja, ich bin finanziell glücklich.

00:04:05: Ja spannend!

00:04:06: Und so viele Aspekte, die dabei sind... Ich kann das komplett nachvollziehen.

00:04:14: Das ist tatsächlich auch durch Studien belegt?

00:04:19: Die mentale Gesundheit.

00:04:21: dass das ganz viel mit dem Thema Geld zu tun hat.

00:04:26: Also gerade Stress, ja?

00:04:28: Da ist die Geld ein ganz großer Faktor und das wiederum hat ja dann starke Auswirkungen auf die Gesundheit.

00:04:36: Ja, total!

00:04:38: Du hast deinen Werdegang kurz erwähnt.

00:04:43: Lass uns doch mal teilhaben.

00:04:46: Wer bist du?

00:04:47: Wo kommst du her?

00:04:48: Und was hast du bisher so gemacht in deinem Leben?

00:04:52: Alles klar, wer bin ich?

00:04:53: Wo komme ich her?

00:04:54: Eine große Frage grenzen.

00:04:56: Wir fangen wieder an!

00:04:58: Ich bin in Bonn geboren und aufgewachsen und zwar mit einer deutschen Mutter und einem marokkanischen Vater.

00:05:07: Das heißt, ich habe sowohl eine ganz, ganz traditionell klassisch deutsche Seite in mir – das ist von meiner Mutter und deren Familie würde ich mal sagen, meine hauptkulturelle Prägung.

00:05:19: Denn ich bin praktisch ausschließlich mit meiner Mutter und meinen mütterlichen Großeltern aufgewachsen.

00:05:26: Und das ist so eine sehr deutsche, sagen wir mal einfache untere Mittelschichtfamilie.

00:05:33: So würde ich es einordnen.

00:05:36: Mein Vater bringt da sozusagen die Migrationsgeschichte in die Familie.

00:05:43: Der ist in Marokko geboren und aufgewachsen und kommt aus einem völlig anderen Background.

00:05:50: Das ist eher so sehr, sehr gebildet, upper-class, theoretisch sehr viel Geld in der Familie.

00:05:56: aber er hat dann eher sich entschieden da so ein Aussteiger da sein und es eher so die siebzigern in Richtung hippie gegangen und hat sich sozusagen von seiner Familie auch durchaus distanziert so dass da trotz des Backgrounds, auch das finanziellen Backgrounds den er eigentlich mitbringt ist für uns in Deutschland einfach finanziell immer relativ eng war.

00:06:24: Und gleichzeitig war da insbesondere durch mein Vater eine ganz ausgeprägte Bildungsorientierung und das hat meine Mutter gerne mitgenommen oder es war auch etwas was ihr an ihm sehr gut gefallen hat.

00:06:39: Es war eine absolute Selbstverständlichkeit, dass wir auf richtig gute Schulen gehen und dass wir alle Möglichkeiten geboten bekommen uns persönlich zu entwickeln.

00:06:50: Und Bildung waren wahnsinnig wichtiges Thema Lesen.

00:06:54: als Kinder haben wir Hörspiele gehört wo die ganzen Komponisten und jede Oper und erklärt wurde und wie die Musik dazu entstanden ist also zum Beispiel ganz viel klassische Musik.

00:07:06: Also ich habe da so ein sehr was den Bildungs-Background betrifft, so eine sehr bürgerlich sehr gebildete Input bekommen und gleichzeitig waren die äußeren Umstände immer sehr anders als die meiner Klassenkameradinnen.

00:07:19: Kannst du dir vorstellen oder?

00:07:22: Ich war auf sehr guten Schulen und alle hatten da entsprechend auch den finanziellen Hintergrund und wir haben teilweise wirklich in sehr, sehr einfachen Verhältnissen gelebt.

00:07:34: So dass ich gar nicht unbedingt das Gefühl hatte, ich kann Leute mit nach Hause bringen.

00:07:38: Das war sicherlich immer auch ein gewisser Kontrast und auch Konflikt, den ich früh gespürt habe.

00:07:48: Schule an sich fiel mir sehr leicht und ich hab irgendwann schon während der Schulzeit entschieden, ich will Medizin studieren.

00:07:55: Im Nachhinein würde ich fast sagen, weil es konnte im Sinne von was ist am schwierigsten.

00:08:01: Welcher Studienplatz am schwierigstens wird zu erreichen?

00:08:04: Den mache ich!

00:08:08: Das war so... Ja also das war so.

00:08:10: tatsächlich glaube ich im Nachhiner mich dass drüber nachdenke aus einer Wahrnehmung heraus man sollte alle Möglichkeiten nutzen die man hat.

00:08:20: und wenn jetzt sozusagen Das beste Studium, was ich haben könnte in meiner Welt war Medizin und als ich dann gemerkt habe ja doch die Noten reichen dafür das würde ich schaffen.

00:08:31: Dann war das ganz klar dass das was ich studieren will.

00:08:36: Und es hat sich ja auch gezeigt, dass du da nicht ganz viel am Platz bist?

00:08:40: Nein überhaupt nicht!

00:08:42: Also hat mich natürlich auch sagen wir fasziniert.

00:08:44: im Nachhinein auch im nachhineinen würde ich sagen ich hätte genauso gut BWL studieren können oder Jura, oder Ingenieurswissenschaften.

00:08:51: und jetzt mit meinem heutigen sehr neugierigen und umfassenden Blick.

00:08:56: Und ich will immer alles lernen und wissen würde ich sogar sagen es hat mir total Spaß gemacht aber mehr weil wir wahrscheinlich fast alle Spaß gemacht hätte was irgendwie mich herausfordert und gut ist.

00:09:07: aber Medizin hatte natürlich auch eine soziale Komponente, die war mir auch wichtig.

00:09:14: Auch eine gewisse idealistische Komponenten, die waren mir als junger Mensch sehr, sehr wichtig und insofern hat das sehr gut gepasst für mich genau.

00:09:25: Ja und nicht nur deshalb ich spiele so auf gewisse Elite Unis in USA an, wo du dann ja auch warst... Nehmen wir uns kurz mit

00:09:38: Ja, alles klar.

00:09:39: Das ist dann sozusagen nach dem Studium erst geschehen.

00:09:42: genau also ich habe erstmal Medizin studiert und da sehr schnell gemerkt hm ich finde das Fach zwar super aber die Art und Weise wie wir hier lernen die gefällt mir nicht und hab dann als Studentin durch Engagement letztlich politisches Engagement in den Fachschaften und auch medizinstudierenden Vertretungen deutschlandweit gemerkt okay es gibt eine ganze Gruppe von Menschen, die beschäftigen sich mit einer Reform des Medizinstudiums in Deutschland.

00:10:12: Vielleicht um das zeitlich einzuordnen und ich habe Ende der neunzeigern angefangen zu studieren.

00:10:15: Ich hab sechsneinzig Abi gemacht siebenneinzieh angefangen zur Studierung.

00:10:20: Und durch diese Bildungs- oder medizinische Bildung oder Bildungsreformen in der Medizin habe ich mich ganz früh engagiert bin ich schnell im Bereich Bildung gerutscht.

00:10:32: Ich habe zwar Medizin studiert und das auch beendet, aber bin nach dem Studium dann als erstes in so einer Forschungsgruppe an der Charité – da habe ich meinen Abschluss gemacht in Berlin – wo es um Hochschulbildung, Assessment in diesem Fall also Prüfungsverfahren ging Da gleich die Leitung übernormen schlicht, weil es zu dem Zeitpunkt einfach noch keine Menschen gab, die sich wirklich mit medizinischer Bildung meditieren, die Daktik in Deutschland zumindest so auseinandergesetzt haben.

00:11:04: Und das war ein sehr spezielles Bildungs- und Prüfungsformat, was international viel Beachtung gefunden hat.

00:11:10: Über diese Aktivität dort auch über Veröffentlichungen zu diesem Thema bin ich dann von Harvard angesprochen worden ob ich da nicht als Gastdozentin beitragen möchte dieses Prüfungskonzept sozusagen den Studierenden nahe zu bringen.

00:11:28: In dem Fall waren die Studierende für diese Kurse selbst Mediziner, die schon im Beruf stehen und in irgendeiner Form mit Lehre zu tun haben – mit Hochschulreformen oder eben auch mit Prüfungen für Medizinstudierende erstellen müssen und die einfach dieses Format kennenlernen

00:11:47: sollten.".

00:11:48: Und so kam es zu dieser Einladung, genau.

00:11:52: Da bin ich dann einige Jahre zweimal im Jahr in Harvard gewesen und habe jeweils eine Woche dort an verschiedenen Kursen unterstützt und mitduziert, genau!

00:12:09: Das ist ein sehr anderer Art und Weise des Lernens – das hat mich gleich total geflasht und mitgenommen.

00:12:17: Ich glaube, du hast ja auch ein bisschen Erfahrung mit amerikanischen Eliteonis.

00:12:21: Das ist natürlich ein Level an Commitment der Teilnehmer und auch ein Leistungsniveau das ist... Ja

00:12:31: genau!

00:12:31: Also es wird mir gerade warm ums Herz.

00:12:35: ich habe da nicht studiert aber in Harvard habe ich mal die Harvard Summer School mitgemacht während des Studiums noch Und ja, also ich kann mich auch erinnern.

00:12:48: Es war einfach so eine wunderbare Zeit weil es da alles das Commitment und diese Inspiration irgendwie ... Kann man ist da aufsaugen?

00:13:01: Selbst... Also es waren glaube ich bei mir zwei Monate oder so nicht dabei.

00:13:07: Das ist wirklich ein ganz besonderer ... Zeit in meinem Leben gewesen?

00:13:12: Ja, das kann ich nur bestätigen.

00:13:17: Ich weiß nicht ob dir das auch aufgefallen ist was ich wahnsinnig beeindruckend fand und beim ersten Mal auch wirklich überraschend war dass alle extremst gut vorbereitet in jegliche Veranstaltung kommen jedes Material gelesen haben was im Vorfeld zu lesen gab.

00:13:35: Ich weiß nicht, ob die Methode mit den Case-Studies und dem Cold Calls bei euch auch eine Rolle gespielt hat.

00:13:43: Also dass es passieren kann, dass man einfach angesprochen wird hey Katrin, Sina do you want to start us off?

00:13:51: Und man dann sofort sagen kann alles klar das ist das Problem.

00:13:53: so und so sie strukturiert Das könnte mögliche Lösungen sein Let's discuss und du das sozusagen ausm Steh greif da raushauen musst und das jeder kann dort.

00:14:04: Das hat mich völlig geflasht.

00:14:07: Okay, next level!

00:14:12: Ja und da war es auch da weil wir schlagen so langsam den Bogen.

00:14:19: deinen Background hat eigentlich bisher mit Finanzen zu tun allerdings mit Bildung.

00:14:28: gemerkt, dass dein Herz für Bildung schlägt.

00:14:32: Und

00:14:33: jetzt

00:14:33: bist du heute als Gründerin von Intu Financial Coaching in der Tanzbildung aktiv und das als Providative Medizinerin die da unterwegs war.

00:14:48: Du hast noch ganz viele andere tolle Stationen im Leben im Grunde gemacht.

00:14:52: ist jetzt zeitmäßig vielleicht nicht möglich auch alles einzugehen?

00:14:56: Aber jetzt, heute hast du dich für das Thema finanzielle Bildung

00:14:59: entschieden?

00:15:00: Ja.

00:15:01: Das hat für mich ein bisschen was mit... Also ich habe in meiner Wahrnehmung so ein bisschen zwei parallele Lebensläufe den offiziellen und das, was ich außerdem noch gemacht hab.

00:15:13: die Amerikaner würden sagen Side hustles meine Nebenaktivitäten.

00:15:19: Ich habe ja schon angedeutet dass ich als Kind durchaus in prekären Verhältnissen aufgewachsen bin und gleichzeitig im Umfeld wo ich mehr oder weniger, eine der wenigen oder die einzige Personen war, die in solchen Verhältnissen aufgewachsen ist.

00:15:33: Das heißt für mich war es auf der einen Seite total normal nicht prekär zu leben und gleichzeitig habe ich ja prekair gelebt.

00:15:41: und das war irgendwo so ein Widerspruch den ich gar nicht bewusst hätte formulieren können als Kind aber den ich ganz klar gespürt hab und den jetzt natürlich aufzulösen kann Ohne, dass ich das auch nur annähernd in Frage gestellt hätte oder mir bewusst gemacht hätte.

00:15:57: So zwar völlig klar.

00:15:59: Okay?

00:15:59: Das ist eine Situation die muss gelöst werden und ich habe parallel zu meinen beruflichen oder meinem klassischen Lebenslauf immer verschiedene Immobilienprojekte gehabt und gestartet.

00:16:14: Und auch das ist wiederum ne andere Geschichte.

00:16:16: warum nun genau Immobilie?

00:16:17: aber das war ja auch aus einer Leidenschaft heraus.

00:16:19: Dass mich Architektur und Design interessiert Ich immer gerne schön gewohnt habe, sobald ich die eigene Kontrolle da drüber hatte.

00:16:29: Also ausgezogen bin und ich habe ganz früh schon im Studium tatsächlich meine erste Immobilie gekauft in Berlin eine kleine Wohnung in dem Plattenbau und habe die vermietet Und daraus sozusagen ein kleines Business aufgezogen.

00:16:51: Also es sind dann am Ende drei Wohnungen gewesen, für dieses Projekt zumindest.

00:16:55: Es sind am Ende mehrere Projekte gewesen im Laufe der Jahre aber so habe ich angefangen und da habe ich zum einen ganz anderswirtschaftlich denken lernen müssen als ich es in Medizin stimmen zumindest Das war ja noch im Studium, bisher überhaupt gelernt hatte.

00:17:13: Also das lernt man mit den Studenten gar nicht.

00:17:15: Also irgendeine Form von... also weder irgendwie Wirtschaftlichkeit was ein Unternehmen betrifft auch nicht wie man eine Praxis führt aber auch keine persönlichen Finanzen wissen wir ja, das lernen wir ja weder in der Schule und auch nicht im Studiums Und ich musste mir das alles im Prinzip an eignen.

00:17:35: Wie funktioniert dann so eine Immobilienfinanzierung?

00:17:37: Wie funktionieren denn hier Schulden, was haben denn diese Zinssätze für Auswirkungen auf mich?

00:17:42: Warum muss ich das jetzt noch fünffach absichern?

00:17:45: finde ich dass eigentlich gut und sinnvoll?

00:17:48: und da habe Ich zum Beispiel auch aus Versehen gelernt dass man mit den Banken verhandeln kann wie viel man da absichert.

00:17:54: weil ich hab einfach wirklich so ganz stur rational drauf geschaut hat gesagt Moment mal ihr habt es doch Jetzt eins zwei drei Mal abgesichert.

00:18:04: vierte Absicherung für den gleichen Kredit.

00:18:07: Seid ihr euch ganz sicher, dass wir das brauchen?

00:18:09: Weil dann hier noch eine Versicherung, Kreditauswahl oder sonst was abzuschließen kostet ja immer wieder Geld.

00:18:15: Na

00:18:15: klar!

00:18:16: Und ich habe da tatsächlich die faire Antwort bekommen.

00:18:19: Nisi haben recht.

00:18:20: Das ist eigentlich rein technisch von unseren Anforderungen her als Bank ausreichend abgesichert.

00:18:26: Wir brauchen das weitere nicht noch.

00:18:29: Also Learning

00:18:31: by Doing.

00:18:32: Und dann ist aus diesen immobilien Projekten, es hat mit einem angefangen und es sind mehrere geworden, ist sozusagen mit jedem Verkauf einer Immobilie oder jeder lukrativen Vermietung, ist dann ja auch Geld sozusagen hinten rausgeputzt und das musste dann ja irgendwie weiter versorgt werden.

00:18:52: dieses Geld was mache ich jetzt?

00:18:53: damit habe ich auch unglaublich viele Fehler gemacht doch teilweise unglaublich unreflektiert, einfach ausgegeben.

00:19:00: Einfach auch immer irgendwo mir was dazu verdient und das aber oft dann auch verkonsumiert und ein Lebensstil gehabt der eigentlich den mein Gehalt nicht hergeht.

00:19:14: Würde ich jetzt nachhinein noch sagen okay war ein Fehler.

00:19:17: Aber ja ich wurde im Laufe der Zeit da sicherer und auch ruhiger, mit meinen eigenen Bedürfnissen auch klarer oder besser reguliert.

00:19:28: Und so habe ich dann eigentlich nach außen scheinbar immer mehr oder zunehmend ausgestrahlt hey du kennst dich doch gut mit Geld aus!

00:19:39: Und so kam aus dem Freundeskreis, aber auch bei Kolleginnen tatsächlich Leute auf mich zu und sagten hey ich will jetzt hier was anlegen oder ich will die Mobilität kaufen.

00:19:48: Kannst du mir da helfen?

00:19:49: Oder kannst du meine Vertrag gucken?

00:19:51: und plötzlich wurden die Leute wahnsinnig offen mit ihren persönlichen Verhältnissen was Geld betrifft.

00:19:58: dann haben sie mir anvertraut was Sie verdienen und wo Sie Sorgen haben oder wie viel diese Mobilität kostet oder warum Sie Versicherung machen wollen.

00:20:08: Und da habe ich gemerkt, okay.

00:20:10: Ich hab auf der einen Seite Erfahrung mit Bildung.

00:20:13: Ich habe eine persönliche Affinität zu finanzen und da auch schon wirklich viel gelernt.

00:20:18: Als ich dann gesagt habe, okay, ich möchte gern selbstständig werden und ich möchte gründen gab es die Möglichkeit bleibe ich ein Gesundheitswesen.

00:20:27: Bildung war gesetzt.

00:20:28: das war klar dass ist meine Leidenschaft und auch was ich methodisch kann oder kannst nicht auch vielleicht etwas anderes sein?

00:20:36: Da kam das Thema Finanzen auf einfach, weil es in meinem Leben doch irgendwie mal so relevant war und ich immer wieder gefragt wurde.

00:20:43: Ich dachte okay das ist auch eine riesen Lücke.

00:20:46: also als ich dann angefangen habe mich damit zu befassen... Also mit der Idee macht das Sinn sowas als Bildungsformat anzubieten persönliche Finanzen da merkte ich dann erstmal Marktrecherche versuch rauszufinden ja wo kommen denn persönliche Finanzbildung bei den Menschen vor?

00:21:02: Und ich dann feststellen musste gar nicht!

00:21:04: Also schlicht gar nicht.

00:21:07: Selbst Menschen, die BWL studieren.

00:21:08: Ich dachte immer ADI, die Menschen, wie wir studieren können das selbstmenschen?

00:21:12: Die Investmentbänker sind haben das nicht gelernt oder können das nicht.

00:21:18: und das war echt so.

00:21:20: wow es kann ich hab das erst mal gar nicht glauben können.

00:21:24: Also ich habe mir gedacht na ja wenn man sich mit Banking oder Geld oder Finanzen oder Buchhaltung im Unternehmen Accounten sonst was beschäftigt die Controller die können doch persönliche finanzen Es ist einfach ein anderes Thema.

00:21:42: Das kann ich komplett nachvollziehen, das war ja auch so meine Idee als ich dann an die Hochschule bin und da habe ich eine BWL-Studie, da können wir sich austauscheln und dann merke ich so hier ist gar nichts irgendwie an Basis.

00:21:57: Wenn man sich damit beschäftigt, dann versteht man das.

00:21:59: Weil wir lernen es nirgends und selbst im BWL-Studium lernen wir natürlich viel über Unternehmensbilanzen, Bankbilanze oder sonstige...

00:22:07: Absolut!

00:22:08: ...Nehmensführung

00:22:08: usw.,

00:22:10: aber nicht notwendigerweise über die persönlichen Finanzen ist dann eher Zufall wenn es über den einen oder anderen Dozenten oder die Dozentin reingekriegt wird, aber es ist nicht gesetzt.

00:22:22: Nee überhaupt nicht.

00:22:25: Ja, genau.

00:22:25: Und dann hast du Into Financial Coaching gegründet?

00:22:32: Also vielleicht ist noch eine Zwischenstation wichtig.

00:22:34: Die haben Medizin und Bildung angesprochen und Harvard.

00:22:38: Und tatsächlich ist da der Input gekommen weil das Institut wo ich in Harvard war waren interessante Joint Venture, eine Gemeinschaftsproduktion von der Medical School.

00:22:49: Klar es ging um die Bildung im Gesundheitswesen.

00:22:51: Der School of Education macht auch Sinn, denn es geht um Bildung.

00:22:55: Aber eben auch der Business School.

00:22:58: Also waren die drei Fakultäten, die da im Prinzip involviert waren und auch Dozenten gestellt haben und alle Aspekte wurden immer unser dem Aspekt Gesundheitswesen, Bildung und Wirtschaft betrachtet.

00:23:11: Denn am Ende muss ja ein System ob das eine Hochschule dann Krankenhaus ist oder eine Praxis, oder wenn man jetzt im Bereich Gesundheitswesen bleibt ist ja immer auch ne wirtschaftliche Einheit.

00:23:24: Die muss sich ja finanzieren alle Aktivitäten kosten ja nur mal Geld und es gibt ja sozusagen jedes Projekt was man umsetzen will jede Reform die man anstoßen will jede Maßnahme die man ergreifen will kostet gelten.

00:23:39: das muss irgendwo herkommen und man muss ja immer mit Menschen dann sprechen oder seine Idee pitchen.

00:23:44: die Geldgeber sind in irgendeiner Form und die denken wirtschaftlich.

00:23:50: Und so hat dann dieses Institut in Harvard gesagt, wenn wir unsere Studentinnen nicht ausbilden, wirtschaftliche zu denken und die Sprache zu sprechen, die dann die Geldgeber werden, die nichts ihrer Projekte finanziert kriegen – und dann ist das auch alles für die Katze egal wie gut das in der Theorie ist oder wie fantastisch die didaktische Idee da sein mag!

00:24:15: mich dann noch mal ganz klar darauf gestoßen, dass ich im Bereich Wirtschaft auch unterbelichtet bin.

00:24:22: Und dann habe ich durch die Kurse und ich war fünf Jahre insgesamt da involviert, da auch wirklich sehr viel gelernt, sehr viel gelesen, sehr vielen mir angeeignet

00:24:31: und

00:24:32: bin mit diesem Background auch dann ins Management abgeworben worden.

00:24:36: von einem großen Gesundheitskonzern dort habe ich Personalentwicklung gemacht hat sich dann alles verbunden, Management Bildung und Gesundheitswesen.

00:24:45: Und mit der Erfahrung erst, würde ich sagen, hätte ich überhaupt erstes Rüstzeug gehabt auch was zu gründen.

00:24:52: und selbst wenn es ein kleines Coaching-Unternehmen ist oder noch kleines coaching über einen Unternehmen.

00:24:59: Das hätt' ich mit, weiß ich nicht, zehn Jahre früher?

00:25:03: Hätte ich nicht das Rüstzeug dafür gehabt.

00:25:08: Thema Rüstzeug.

00:25:09: Du hast gesagt, du hast dann viel gelesen.

00:25:12: Du warst es natürlich auch gewohnt Studien zu lesen und da gibt es ja sehr viele sehr hilfreiche Studien im Bereich Financial Literacy.

00:25:25: Und die hast du wahrscheinlich dann auch unter die Lupe genommen?

00:25:30: Absolut!

00:25:35: Also als Als ich dann gestartet habe, wirklich über Interfinancial Coaching nachzudenken und über Finanzbildung mit meiner damals einen Kuckründerin zusammen, zweites dann später noch dazugekommen haben wir schon sehr auf den Coaching Aspekt uns fokussiert.

00:25:54: Und das kam tatsächlich aus der Literatur, aus der wissenschaftlichen Literatur heraus.

00:26:01: die Erkenntnis dass Finanzentscheidungen oder Finanzverhalten, also das was Menschen tatsächlich wirklich mit ihrem Geld machen hochgradig emotional beziehungsweise von psychologischen und Persönlichkeitsfaktoren beeinflusst werden.

00:26:20: Und dass das am Ende nicht eine annähernd so rationale Entscheidung ist wie ich auch glaube ich am Anfang dieser Reise selber gedacht habe auch vielleicht weil ich selber ein eher also rationaler Mensch bin Wobei ich inzwischen auch sagen würde, wenn man ein sehr rationaler Mensch ist und sich das gut automatisch begründet und herleiten kann.

00:26:41: Dann ist man deshalb nicht weniger emotional in seiner Entscheidung.

00:26:44: Man ist nur viel schlauer da drin seine emotional getriebene Entscheidung zu rationalisieren.

00:26:49: und eine wahnsinnig gute Zahl mit zahlen hinterlegbare Begründung.

00:26:55: Warum jetzt unbedingt dieses Auto sein?

00:27:00: Das ist ein guter Punkt, ja.

00:27:02: Also deshalb werde ich da inzwischen vorsichtig mit dem Hach.

00:27:05: Ich bin danach so rational

00:27:06: damit.

00:27:07: Mein Erfahrung auch geht übrigens auf vielen Männern so.

00:27:11: Ja, das kann ich auch so sagen.

00:27:14: Genau und aber vielleicht auch mit dem Hintergrund Medizin oder mit dem hintergrund Wohlbefinden im Blick zu haben.

00:27:23: und auch im Gesprächen mit Patienten habe ich ja auch die Jahre vorher wahrgenommen wie es den geht, und wie es denen auch körperlich geht.

00:27:30: Und was da... Wie das Wohlbefinden, wie's bestellt ist?

00:27:35: Da geht ganz viel eben auch um die Alltagssorgen, die man so hat, ...die Beziehungen, die Man so führt.

00:27:41: Und da spielt überall Geld eine enorm wichtige Rolle!

00:27:45: Das war dann doch sehr spannend in den Studien eben auch zu sehen.

00:27:49: Ja, das spielt ne Rolle,

00:27:50: ne?!

00:27:50: Also... Und Financial Literacy ist immer so ein bisschen das Eine, was ich mir anschaue also im Sinne von finanzieller Alphabetismus.

00:28:01: Also ist man in der Lage, finanzbezogene Informationen zu lesen und zu verstehen und zu verarbeiten und daraus für sich kluge, fürs eigene finanzielle Wohlergehen bekömmliche Entscheidungen zu treffen?

00:28:15: Und da geht es ja viel darum.

00:28:16: versteht man den Zinssistinseffekt.

00:28:18: Versteht man das Konzept der Inflation wenn die Rendite zum Beispiel vor einer Anlage niedriger ist als die Inflation.

00:28:29: Im selben Jahr, dass man an den Faktor Geld verloren hat auch wenn man vielleicht auf dem Papier eine höhere Zahl stehen hat ja versteht man das es lange dauert bis wirklich Effekte sichtbar werden und dass man dann dazu geneigt ist auszusteigen aus einem Investment weil man das Gefühl hat Gott jetzt habe ich die zehn Jahre irgendwas gemacht uns der gar nichts passiert so gefühlt.

00:28:53: also Das ist das eine, Financial Literacy.

00:28:56: Und es ist ja auch wichtig zu beforschen wie ist da überhaupt der Stand bei den Menschen?

00:29:00: was sind dafür Lücken?

00:29:03: Unsere Recherche, auch Wissenschaft, die ist dann nochmal darüber hinausgegangen und ist sehr in Richtung des Behavioral Finance gegangen.

00:29:11: Ich benutze immer die englischen Begriffe weil die Literatur zu neun und neun Prozent wie in allen wissenschaftlichen Bereichen auf Englisch in Englische formuliert ist Auch die aus Deutschland stammende Literatur.

00:29:27: Und die Behavioral Finance, das war da noch mal für mich eine super spannende Erkenntnis, dass es doch einen ganzen Wissenschaftszweig gibt der sich damit auseinandersetzt, dass Menschen vielleicht doch nicht so super rational handelnde Akteure im Wirtschaftssystem sind wie wir oft annehmen.

00:29:47: also klassische BWL Du bist BWL-erin oder Katrin?

00:29:52: Wirtschaftwissenschaftlerin.

00:29:54: Wirtschaftswissenschaft, aber wird nicht angenommen dass sozusagen der Mensch in der Regel rational handelt oder oft in vielen Theorien?

00:30:02: Ja ja genau

00:30:04: und das ist eventuell nicht so

00:30:06: richtig.

00:30:07: Behavioral Finance hat ja da durchaus Erkenntnisse gebracht die im Bereich finanzielle Bildung unglaublich wertvoll.

00:30:17: Und wo ihr ja auch euer Programm drauf aufgebaut hat.

00:30:21: Genau, genau.

00:30:22: also wir haben im deutschen Neigen immer sehr dazu zwischen Bildung und Verhalten zu unterscheiden.

00:30:30: aber ich würde das wirklich in einem Atemzug nennen wollen und das habe ich auch in der medizinischen Bildung schon so sagen wir immer interpretiert.

00:30:38: lernen nach meiner Definition ist eigentlich ein Prozess der dazu führt dass man stabil sein Verhalten verändert Und das ist auch erstmal, würde ich sogar sagen, neutral.

00:30:52: Also es nicht was Gutes per se, sondern man kann auch schlechte Dinge lernen.

00:30:56: und ein sehr extremes Beispiel für ultra stabiles Lernen ist Sucht zum Beispiel.

00:31:04: also wenn mein Abhängig ist von welcher Art von Droge auch immer sei es Nikultin die sehr abhängig macht oder auch härtere Drogen wie zum Beispiel Heroin dann führt das ja zu einem extrem stabilen Verhaltensveränderungen, diese Sucht.

00:31:20: Also man kann ja wirklich Alkohol auch ein wahnsinnig gutes Beispiel...

00:31:26: Ich hoffe du sagst jetzt nicht als nächstes Zucker!

00:31:29: Nein da gibt es glaube ich noch nicht so ganz krasse Erkenntnisse drüber.

00:31:33: aber also im Sinne von wir passen unser Verhalten dieser Sucht entsprechend an.

00:31:41: Wir haben gelernt was wir tun müssen um an den nächsten

00:31:45: Fix

00:31:47: zu kommen und an die nächste Dosis der Droge.

00:31:50: Und das Verhalten ist ja superstabil darauf angepasst.

00:31:55: In dem Fall könnte man ja postulieren, dass es negativ aber trotzdem erlerntes Verhalten hat vorher anders verhalten vor der Sucht.

00:32:03: Es ist wahnsinnig schwierig da wegzukommen weil es eine sehr stabile Verhaltensveränderung ist, weil die Sucht so ein starker Motivator ist.

00:32:10: Aber Lernen Ein Prozess, der zu einer Verhaltensveränderung führt.

00:32:17: Die Stabil ist und mit stabil mein ich sie passiert regelmäßig.

00:32:21: Sie passiert vorhersagbar zuverlässig und sie passiert auch unbeobachtet.

00:32:26: also nicht nur wenn ich eine Prüfungssituation bin oder in der sozialen Situation genau weiß was es eigentlich das erwünschte Verhalten was von mir erwartet wird sondern wie verhalte ich mich wenn ich unbeobertet bin?

00:32:37: Und wenn man da sozusagen eine Gewohnheit aufgebaut hat, die stabil ist.

00:32:44: Dann hat man gelernt und im Bezug auf Geld finde ich auch total wichtig dass die Bildung ja nur ein Schritt ist um sozusagen das Verhalten mit Geld den Umgang mit Geld eben wirklich zu verändern.

00:33:00: was reicht dann noch nicht den Zinsinfektverstanden zu haben?

00:33:04: deshalb nutzt man ihn für sich ja auch noch nicht weil dazu müsste man hier investieren vielleicht Angst vor dem investieren.

00:33:12: Und dann muss man erst mal wieder lernen, wie funktioniert investieren wirklich in der Umsetzung.

00:33:16: und klar das hat viel mit Bildung zu tun ob man da Angst davor hat oder nicht.

00:33:21: In Deutschland haben wir kollektiv gesehen wahnsinnig viel Angst vor den Investieren zumindest in Aktien und Aktienforms obwohl es wirklich sehr eindeutig ist dass das notwendig ist für uns alle.

00:33:39: Und selbst wenn man das dann verstanden hat und selbst, wenn man dann vielleicht sogar auch verstanden ist, dass Aktien gar nicht so riskant sind wie vielleicht das Umfeld oder die eigene Familie einem sagt.

00:33:55: Dann investiert man ja immer noch nicht.

00:33:58: Also wirkliche Verhalten zu verändern.

00:34:00: Das war was uns wirklich interessiert hat.

00:34:02: Ja!

00:34:03: Die Umsetzung, ne?

00:34:04: Weil ansonsten habe ich nur irgendwie ein paar nette Details, die ich bei der nächsten Cocktailparty vielleicht teilen kann.

00:34:11: Aber

00:34:11: hat man eben noch nicht geändert?

00:34:16: Was ja wie du schon sagst was für viele wirklich essentiell ist um letztlich beispielsweise ein Lebensstandard halten zu können etc.

00:34:24: Genau oder auch so ein bisschen robust zu sein gegenüber vielleicht einen Jobverlust und eine Krise die auftreten kann eine Scheidung finanziell wahnsinnig negative Konsequenzen haben oder auch, wenn man sich für Kinder entscheidet.

00:34:40: Was bedeutet das finanziell eigentlich und kann ich das leisten?

00:34:44: Und ja

00:34:46: wirklich planen zu können also die Kontrolle darüber zu haben über die eigene finanzielle Situation

00:34:53: Genau.

00:34:54: Und da gibt die auch Hilfestellung jetzt gerade in dem Bereich, also glaube ich ein ganz großer Bereich ist ja auch Thema Money Mindset, hängt damit zusammen?

00:35:04: Wie denke ich denn über Geld nach?

00:35:07: und sag mal kurz wie arbeitet ihr?

00:35:13: Also genau, Money Mind Set ist für uns ein sehr wichtiges Thema.

00:35:16: wir sind auch ein großer Fan des Konzepts und es ist auch egal wie man das nennt.

00:35:22: Glaubenssätze kann man ja auch im Deutschen dazu sagen.

00:35:26: Aber am Grunde starten wir immer damit, wenn zum Beispiel das Thema Mindset geht, dass wir erst mal mit unseren Coaches überhaupt ein Bewusstsein darüber schaffen, dass es in Mani Mindset gibt und dass man eins hat und dass das eine Auswirkung darauf hat wie man sich tatsächlich mit Geld verhält.

00:35:48: Und diese Glaubendssätze zu erforschen, rauszufinden.

00:35:54: Da gehen wir dann auch in der Regel in die Kindheit zurück und reflektieren mit unseren TeilnehmerInnen darüber okay was habt ihr denn in der Kindheit über Geld gehört?

00:36:03: Was war denn die vorherrschende Meinung bei wichtigen Bezugspersonen, die euch geprägt haben?

00:36:08: das sind vielleicht typischerweise Eltern Großeltern Erweiterte Familie aber auch Erzieherinnen LehrerInnen oder auch Peers Freunde In der Jugendzeit.

00:36:19: Was wurde da über Geld gesagt?

00:36:22: Was war die vorherrschende Meinung, ist es gut oder böse sind.

00:36:26: Oder auch über Wohlstand.

00:36:28: Ist das was man unbedingt erreichen soll?

00:36:30: Wurde vielleicht mit dem materiellen Wohlstand geprotzt.

00:36:35: Oder war's ein Auf und Ab!

00:36:37: Wenn Geld da war dann wurde es großzügig und schönes Leben gelebt und wurde ausgegeben.

00:36:43: und dann aber plötzlich war es wieder knapp hat man als Kind das gespürt, dass man sich zurückhalten musste und es vielleicht weniger gab.

00:36:53: Oder warst du ultra stabil und geplant?

00:36:55: Warst so sehr angstorientiert?

00:36:58: also Hauptsache man verliert nichts davon und man riskiert aber auch nicht etwas zu gewinnen weil man ja auch nicht riskiert was zu verlieren.

00:37:07: war alles so mega durchgeplant und sehr unflexibel aber eben auch letztlich sicher?

00:37:14: Wie war das?

00:37:14: Und wie haben diese Menschen, wir haben die gesprochen.

00:37:17: Wir haben über andere Menschen gesprochen und da kommt wahnsinnig viel.

00:37:21: Also wir fragen ja wirklich die Leute nach ganz konkreten Sätzen zum Beispiel so.

00:37:25: Möglichst wortwörtlich.

00:37:27: Ja dann kommt dann ich habe doch kein Goldesel im Garten stehen.

00:37:30: Das haben denn die Eltern vielleicht gesagt wenn das Kind das Klarschengeld gefragt hat oder wächst Geld, wächst nicht auf dem Bäumen jetzt Arbeiter erst mal.

00:37:37: Dann hilft mir halt ein bisschen Haushalt und dann kriegste vielleicht eine Mark oder Neu hoch.

00:37:43: Oder gab es ein ganz stabiles Taschengeld oder musste man immer wieder um Geld bitten und dann wurde gesagt, ja kommt.

00:37:52: Und da war das aber unzuverlässig und dann kam's gar nicht.

00:37:56: Gabs Neid gegenüber anderen Menschen hat man einen Wunsch gehabt bestimmte materielle Wünsche sich zu erfüllen und andere hatten das, und man nicht.

00:38:06: hat man das irgendwie als Mangel, als Defizit wahrgenommen.

00:38:10: Ist man vielleicht in objektiv großer Armut aufgewachsen?

00:38:13: Das macht wahnsinnig viel mit der Psyche auch mit der psyche der Eltern.

00:38:20: also war es wirklich prekär hat man wirklich gelitten war es knapp, konnte man sich bestimmte Dinge nicht leisten.

00:38:27: Merkt man das vielleicht heute noch?

00:38:29: Sind die Zähne nicht gerade oder... Also es gibt ja Aspekte wo bis heute wir haben teilweise Coaches den Fels wirklich schwer Geld auszugeben obwohl sie inzwischen gutes Geld haben weil sie diesen Mangel so aufgewachsen sind dass alles was da ist unbedingt zusammen gehalten werden muss und all das prägt.

00:38:53: Also wir starten mit so einer Reflexion und dann schauen, was von diesen Sätzen glaubt man denn heute noch?

00:39:01: Dann sieht man ein bisschen aus.

00:39:02: Weil vieles wird ja auch kritisch gesehen.

00:39:05: Und dann schauen wir uns an, sind die eigentlich wahr objektiv?

00:39:10: Und natürlich sind sie nie wahr weil es halt Wahrheit selten so schwarz-weiß und einfach ist.

00:39:18: und dann arbeiten wir daran Alternative neue Sätze zu finden, sogenannte Reframing.

00:39:28: Die dann hilfreicher sind.

00:39:30: Also es wird natürlich noch drüber reflektiert wie hat denn diese Glaubenssätze die man hat?

00:39:35: was hat das denn für eine Auswirkung auf meine tatsächliche finanzielle Situation und möchte ich das ändern?

00:39:41: Ja also

00:39:43: sehr viel bewusstwertung die da passiert.

00:39:45: Genau dieses Ziel.

00:39:48: ist es ja nicht mit einen ersten Schritt immer möglich, alle Glaubenssätze direkt in das Bewusstsein zu holen.

00:39:53: Aber wenn ich mich auf den Weg mache und ich setze mich damit auseinander, komme ich ja immer mehr Glaubendsätzen auch die Schliche, die am Anfang vielleicht so unsichtbar sind und für mich irgendwie normal waren ohne dass sich sie jetzt benennen könnte.

00:40:06: Ich

00:40:06: kann nur unterstreichen wie wichtig es ist, als wir vor über zehn Jahren Fanny Mani gegründet haben, was wir komplett unterschätzt haben Ich dachte, okay wenn die Studis dann irgendwie Finanzbildung haben und das Wissen haben, dann reicht es.

00:40:23: Aber nein!

00:40:24: Es ist wichtig wirklich sich damit auseinanderzusetzen.

00:40:29: wie bin ich mit Geld aufgewachsen?

00:40:31: Was glaube ich darüber?

00:40:32: was denke ich darüber?

00:40:33: Und bringt mich das weiter?

00:40:37: also gibt ja auch Glaubenssätze die empowern

00:40:40: absolut

00:40:41: oder limitiert es nicht und sich das bewusst zu machen dann wirklich Glaubenssätze aufzubauen, die mich nach vorne bringt.

00:40:57: Ein total wichtiges Thema.

00:40:59: Es darf nicht das Einzige bleiben?

00:41:01: Genau!

00:41:02: Ich finde auch wichtig dass es nicht so ein sagen wir mal so einen esoterischen Kurzschluss gibt.

00:41:09: also ich glaube schon dass das durchaus tiefgehend ist viel mit Energiefreisetzung zu tun hat, mit Dingen die man sich erlaubt oder auch nicht.

00:41:20: Es hat viel mit Identität zu tun.

00:41:23: also wenn man sich dann von diesen Glaubenssätzen entfernt, dann entfernt man sich ein bisschen von seinem Selbstbild.

00:41:29: Also von dem was man glaubte oder wer man glaubt zu sein und vielleicht sein zu müssen für seinen Umwelt insbesondere Elternfamilien spielen da auch immer Wachsenalter oft noch eine sehr starke Rolle Und man will ja gut gefunden werden und geliebt werden.

00:41:43: Und das kann teilweise recht schmerzhaft sein, dass wenn man sich auch finanziell zum Beispiel weiterentwickelt oder wegentwickeln besser entwickelt als die eigene Herkunftsfamilie dann kann es zu einem gewissen Isolation sogar führen, zu einem Ausschluss im Sinne von wie du denkst jetzt wohl du bist was besseres oder her für dich ist spielte immer nur Geld eine Rolle.

00:42:02: aber bei uns ist es ja total wichtig dass wir hier beisammen sind.

00:42:06: Du hast gar keine Zeit für uns, weil du hier ein Jobprojekt hast und wir sind aber andere Menschen.

00:42:11: Wir kümmern uns umeinander oder ja?

00:42:15: Oder ja, du musst was abgeben.

00:42:18: Und vielleicht geht es in dem Moment noch gar nicht, weil man erstmal auch für sich selbst sorgen muss und man erst im nächsten Schritt abgeben kann und will oder man auch vielleicht Schwierigkeiten hat, Menschen Geld abzugeben, wo man das Gefühl hat Das wird dann rausgehauen für irgendetwas und eben zum Beispiel nicht investiert.

00:42:36: Man selber hat das Investieren entdeckt und sagt, ich würde total gerne Menschen meiner Familie helfen auch zu investieren.

00:42:43: Würde denen sogar ein Sparplan starten und denen auch was da rein.

00:42:46: Aber die holt es dann alles raus und lösen das auf und kaufen damit ein Auto!

00:42:51: Und das fällt einem dann schwer.

00:42:53: Da sind ja alle Konflikte, die unglaubliche Kräfte auslösen.

00:42:59: Ja, aber was ich wichtig finde ist das ganze Mindset-Thema eben nicht so ein esoterischen Kurzschluss im Sinne von Ich muss jetzt nur positive über Geld denken und fest daran glauben dass ich morgen ganz reich bin.

00:43:12: Und dann oh Wunder fließt das Geld in meine Richtung.

00:43:17: Ich verstehe schon wo die Idee herkommt und das ist auch nicht komplett falsch.

00:43:22: Aber das ist natürlich nichts, was so schwupp die Wupp und da gibt es eine externe Kraft wie das Universum oder Gott.

00:43:29: Und sie schieben dann Geld in die Richtung, sondern es hat natürlich damit zu tun dass man sich selber verändert und dass man andere Entscheidungen trifft.

00:43:37: Manchmal wird es so esoterisch wahrgenommen, wie das fließt.

00:43:40: Dann einfach hat mir dieser Zeitverzögerung zu tun, wie Geld funktioniert?

00:43:44: Das dauert bis es sozusagen etwas passiert stärker oder mächtiger als man so denkt.

00:43:54: Das habt ihr ja auch in eurem Programm, also ihr kümmert euch zum einen um das Thema Glaubenssätze, Money Mindset.

00:44:00: auf der anderen Seite habt ihr ganz handfeste Inhalte.

00:44:06: Die Finanzbildung an sich und diese Kombination ist ja auch so wertvoll.

00:44:14: Seid ihr mit Intu Financial Coaching auch Teil unseres Pilotprogramms gewesen

00:44:20: und

00:44:22: da geht es darum, die wirklich die Inhalte oder das Angebot was ihr den Menschen macht in Bezug auf finanzielle Bildung.

00:44:31: Behavioral Finance zu zertifizieren.

00:44:37: und da darf ich dir ganz herzlich katholieren, denn ihr habt das erfolgreich abgeschlossen.

00:44:43: Danke!

00:44:45: Das ist gerade erst gewesen.

00:44:53: Wir haben

00:44:53: es auch noch gar nicht in irgendeiner Form öffentlich verkündet.

00:44:56: Nein, es ist sozusagen jetzt hier Premiere

00:44:59: und es gibt

00:45:00: noch auf verschiedensten Kanälen dann veröffentlicht werden.

00:45:03: Und ja, warum ich das auch so wirklich so wertvoll finde?

00:45:11: Weil du hast dich auf den Weg gemacht im Thema sozusagen wirklich einen Unterschied zu machen ein wertvolles Angebot kreieren Und hast gesagt, ich komme eigentlich aus einer ganz anderen Richtung.

00:45:23: Ich kenne eigentlich ganz viel aber ich möchte doch das jetzt noch mal extern auch ja sozusagen gereviewt bekommen und hast unter anderem auch im Herbst deine Sachbundeprüfung bestanden und bist im November glaube

00:45:44: ich

00:45:46: bis seit November IHK.

00:45:52: Genau, IHKA geprüfte Finanzanlagenfachfrau über alle möglichen Investmentklassen, offene geschlossene Fonds und alternative Investments genau.

00:46:07: Und was ich da auch so erwähnenswert bei finde ist dass das im Grunde eine Prüfung ist die man machen muss wenn man Produkte vertreiben möchte.

00:46:15: und du hast aber gesagt nö Ich möchte einfach so machen, ich möchte gerne das wissen.

00:46:20: Aber man möchte trotzdem frei sein mein eigenes Modell weiter zu verfolgen wo es nämlich nicht um Vertrieb von Finanzprodukten geht sondern die Themen die wir besprochen haben.

00:46:31: Deshalb ist eine schöne Kombi aus meiner Sicht weil es nochmal so ein solides Fundament noch mal sozusagen einen Stempel drauf gibt.

00:46:39: und ja vielleicht auch aus deiner Sicht was hat die Zertifizierungsprozess zusammen mit Defino.

00:46:49: Was hat es dir gebracht?

00:46:51: Ja, also ich fand den Prozess wahnsinnig wertvoll und spannend und habe ihn sehr mich sehr bewusst und sehr ja auch positiv dafür entschieden.

00:47:03: und das ist was du erwähnt hast Es war... Das ist zum einen auch mein eigenes.

00:47:11: Also ich will ja selber auch die Sicherheit haben, dass das was ich tue solide ist und zwar solide im Sinne von das was sich vermittle.

00:47:20: Die Inhalte der Kurse gerade die Bildungsinhalte Und auch die Umsetzungs-Inhalte.

00:47:27: Dass das stimmt, dass es einfach fachlich technisch sauber ist, dass ich da kein Blödsinn erzähle.

00:47:33: Das war der eine Aspekt und aber auch ganz wichtig Was fehlten wir da eventuell noch?

00:47:39: Es gibt ja auch Wenn man neue sich in so ein Thema aneinarbeitet, dann ist es immer das eine.

00:47:43: Dass man das was man gerade lernt auch schon gut genug verstanden hat und durchdrungen hat dass man das auch korrekt vermittelt, dass man keine Fehler macht und kein Blödsinn erzählt und gleichzeitig aber weiß man ja nicht was man nicht weiß.

00:48:00: also die Lücken und da war es mir total wichtig nochmal Expertinnen von eurer Seite drauf schauen zu lassen um was so ein gewissen Vollständigkeit checkt.

00:48:12: Natürlich gibt es auch Bereiche, die wir jetzt relativ bewusst noch rauslassen zum Beispiel das Thema Versicherungen weil da gibt es auf der einen Seite etwas sehr technisches, was sehr grundlegendes und da gibt's schon wirklich viele gute Empfehlungen in Richtung was sind wirklich existenziell bedrohliche Risiken, die man wirklich absichern sollte und gehört?

00:48:33: ich setze mich eventuell auf meine Brille dazu Und will ich für all diese Dinge wirklich explizit einzeln versichern oder nicht?

00:48:42: Aber das ist so etwas, was wir sehr bewusst rausgelassen haben.

00:48:46: Aber abgesehen davon wollten wir schon schauen okay es ist vollständig.

00:48:50: und unter.

00:48:52: anderer Aspekt warum ich das auch super wichtig fand ist dadurch dass ich insbesondere als das Gesicht eben nicht aus der Finanzbranche kommen und auch nicht mal ein wirtschaftswissenschaftlichen Background habe, sondern Medizin studiert hab' und dann was mit Bildung und da eine Expertise habe.

00:49:15: Und Management in einem Großkonzern hat es auch nicht unbedingt sozusagen Finanzwissen per se und natürlich ist mir auch wichtig nach außen darzustellen zu können ja

00:49:28: ich

00:49:29: Da schon dann auch noch mal formell was gelernt.

00:49:32: Ich habe da eine Prüfung gemacht, ich habe da auch eine Zertifizierung durchlaufen.

00:49:37: Ich hab mir das von extern einfach mal auf Substanz, auf Korrektheit, auf Seriosität prüfen lassen und es war mir super wichtig, auch als selbst mir das selbst aufzuerlegen – auch wenn das offiziell von Finanzbildungsanbietern bisher noch nicht gefordert wird finde Und ich kann mir auch vorstellen, dass irgendwann die Anforderung kommt und da möchten wir auch sozusagen dem auch schon durchaus vorgreifen.

00:50:06: Was sich auch super spannend an den Prozess fand, das ihr nicht nur geschaut habt also in die Inhalte richtig sondern ihr wart doch an dem Prozess interessiert und am Verbraucherschutz im weitesten Sinne Seid ihr ganz transparent darüber, ob ihr nun Produkte anbietet oder nicht?

00:50:21: Oder empfehlt oder nicht.

00:50:23: Wissen die Kunden wenn ihr Finanzprodukte empfiehlt ob ihr dafür Geld bekommt oder nicht?

00:50:28: bei uns ist ja sehr klar wir empfehlen nichts und wir verkaufen keine Finanzprodukte.

00:50:34: aber das könnte man ja tun wenn es eine klare sehr einfach für auch die ungebildeten Kunden ersichtlich ist.

00:50:43: Wie

00:50:43: ist die Kostenstruktur?

00:50:46: Ist das transparent oder ist es so ein System, wo es einen Teaser gibt umsonst und dann wann gibt es dann auch fünf oder sechsstellige Summen?

00:50:56: also wenn das sozusagen so einen gewissen fast sechsten Charakter bekommt man weiß es vorher nicht weil es gibt natürlich immer Angebote und Angebote Nachfrage es ein wahnsinnig gutes Angebot gibt, was auch recht kostspiellich ist.

00:51:11: Dann ist das sehr total fein, solange das sichtbar und irgendwie verständlich und transparent ist.

00:51:17: Und das fand ich toll, dass ihr darauf geschaut habt diese Aspekte auch nochmal geprüft zu kriegen.

00:51:24: Fand ich auch noch mal super hilfreich und wir haben ja auch die eine oder andere Sache ergänzt.

00:51:30: Es macht uns ja auch nur besser und insofern bin ich sehr dankbar, dass sich da die Glegenheit hatte relativ lang gedauert?

00:51:38: Nein.

00:51:38: Eigentlich war der Prozess recht schnell, aber es ist einfach aufwendig.

00:51:40: Aber wir haben euch echt viel angucken müssen von

00:51:43: uns.

00:51:44: Genau!

00:51:45: Ihr habt da ja wirklich ein tolles Angebot.

00:51:49: und was du noch mal dachtest, das ist halt wichtig, dass in dem heutigen Dschungel die Verbraucherinnen und Verbrauchern irgendwie auch eine Richtschnur haben, wonach kann ich denn jetzt gehen?

00:52:00: und ist das alles in meinem Sinne aufgesetzt so wie es wird in Richtung Transparenz

00:52:05: etc.?

00:52:08: Also wir haben uns auch sehr gefreut, dass du Teil der Pilotgruppe warst und das wird ja auch weitergehen.

00:52:16: Da können wir vielleicht nochmal eine getrennte Episode zu machen und können uns dann noch mal ausführlich dazu austauschen weil da sind hier auch noch weitere Schritte geplant.

00:52:30: wo es auch darum geht, ja einfach für die Menschen, die sich mit ihren Finanzen auseinandersetzen wollen ein optimales Angebot einfach zu geben was unabhängig ist.

00:52:41: Was transparent ist, was unten orientiert ist das ist ja in der Finanzbranche häufiger nicht unbedingt im allerersten Fokus und da freue ich mich dass auf jeden Fall noch weitere Aktivitäten nun mit euch mit sich zieht.

00:53:02: Ja super, da freue ich mich auch total drauf.

00:53:04: ja

00:53:04: und damit wenn wir schon am Ende wie dürfen denn die Menschen mit ihren Kontakt treten?

00:53:10: gibt's da einen bevorzugten Weg?

00:53:13: Wenn es jetzt darum geht?

00:53:14: Mensch Ich möchte gerne das Angebot von Sina nutzen von Into Financial Coaching.

00:53:21: Du bist auf LinkedIn natürlich Genau.

00:53:23: also das ist vielleicht immer der einfachste Weg weil man selber zumindest auch auf LinkedIn aktiv ist Das beste Social Media Netzwerk, wenn es wirklich jetzt um Inhalte geht.

00:53:36: Was was so gibt und ich bin da sehr aktiv und freue mich natürlich über persönliche Nachrichten, über Ansprache, über Vernetzung oder auch einfach Followers auf LinkedIn.

00:53:50: Linkt ihr wahrscheinlich in den Show noch?

00:53:51: Genau wir können das gerne auch.

00:53:53: in den Show Notes verlinken

00:53:55: und ich würde

00:53:55: sagen, da gibt es eben auch immer schöne Posts von dir.

00:53:59: Und da kann man sich auf jeden Fall auch einen super Eindruck verschaffen über eure Produce wie er arbeitet.

00:54:07: Dann haben wir eine Website.

00:54:10: Das ist www.independent-together.com.

00:54:16: into steht für independent together.

00:54:19: das ist unser Motto.

00:54:20: Wenn

00:54:21: wir auch verlinken

00:54:23: Ja, super.

00:54:23: Danke und da haben wir uns einmal vollständig dargestellt.

00:54:27: Da ist dann auch unser Angebot zu finden.

00:54:29: Wir haben sowohl eins-zu-eins Coachings als auch Kurse, Gruppencoaching immer maximal neun Leute zu verschiedenen Themen.

00:54:38: Und wir haben eine Membership.

00:54:42: Das ist ein niedrigschwellige Möglichkeit einfach sich mit einer Gruppe zu vernetzen, einmal im Monat online zu treffen die in einem Safe Space über Geld und finanzielle Ziele.

00:54:54: Und wie kann man das umsetzen, miteinander sprechen wollen?

00:54:57: Sprechen wir immer untereinander und jedes zweite Mal kommt dann auch externe Gäste dazu und inspirieren uns zu allen möglichen Themen.

00:55:09: viele Themen in Richtung Persönlichkeitsentwicklung Emotionalumgang mit Geld Mindset aber auch so ganz handfeste Themen Wie wir lernen neuer Anlageklasse kennen.

00:55:18: jetzt aktuell beschäftigen sich Alle vermehrt aufgrund der Marktsituation mit Anleihen zum Beispiel.

00:55:24: Dann muss man das ja mal verstehen, Anlein funktionieren sehr, sehr anders als andere Anlageklassen.

00:55:29: wie funktionieren die eigentlich?

00:55:31: Das lernen wir dann zusammen und da kann man wirklich jede blöde Frage stellen auch egal wie schlau man sonst ist.

00:55:38: Und dass es eine sehr nette Gruppe sich da online trifft.

00:55:42: Dass immer niedrigschweilige Möglichkeit mit uns zu starten relativ günstig für circa fünfzehnzig Euro im Monat ich glaube vierundzwanzig neunneunzig genau Hat man da sozusagen diese Mitgliedschaft und hat da eine Ansprechgruppe.

00:55:56: Man kann die Intelligenz der gesamten Gruppe für sich nutzen, das finde ich auch ein wichtiges Format.

00:56:06: Und wir haben einen Podcast.

00:56:09: Da kann man uns dann auch noch mal persönlich erkennen, meine beiden Co-Gründerinnen und Ich wie wir so ticken.

00:56:15: Wir alle drei bieten Coachings an.

00:56:20: mit externen Gästen oder mit Coaches und erzählen deren Geldgeschichten, die sie mit uns teilen möchten.

00:56:27: Und der heißt At Peace with Money.

00:56:30: Vielleicht können wir den ja auch verlinken?

00:56:31: At Peace With Money und das andere auch für Linken.

00:56:36: Super!

00:56:38: Ja, liebe Sina, danke dir.

00:56:41: Wir könnten noch weiter quatschen natürlich, aber wir machen jetzt einen Cut und vertagen uns.

00:56:47: Wunderbar!

00:56:47: Reifen nochmal das eine oder andere Thema in der Zukunft auf.

00:56:51: Und ganz herzlichen Dank dass du hier zu Gast warst und alles Gute weiterhin mit Intu Financial Coaching.

00:57:01: Vielen Dank für die guten Wünsche, die Einladung und es hat mir sehr viel Spaß gemacht dabei

00:57:06: zu sein.

00:57:07: Super!

00:57:09: Klasse.

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