Interview: Finanzbildung als Teil der Sozialen Arbeit (Repost)

Shownotes

In dieser Folge haben wir Thomas Woite zu Gast der seit 30 Jahren in der Sozialen Arbeit tätig ist. Seit 7 Jahren arbeitet er im Bildungsbüro des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und unterstützt Schüler:innen, Azubis, Lehrer:innen und Interessierte bei allen Fragen rund um die Ausbildung.

Unter anderem geht es darum, was finanzielles Glück für ihn bedeutet, warum finanzielle Bildung eines seiner Hauptprojekte im Bildungsbüro ist und sich insbesondere junge Menschen mit ihren Finanzen beschäftigen sollten.

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Wir wünschen Dir viel Spaß beim Reinhören!


Herzlich willkommen zu "Finanziell glücklich", dem Podcast für unabhängige Finanzbildung.

Finanzbildung ist so wichtig wie nie zuvor! So wichtig wie Lesen und Schreiben. Unser Host ist Prof. Dr. Katrin Löhr, Professorin für Finanzwirtschaft und Vorstand der „Deutsche Gesellschaft für Finanzkompetenz DeGefin“. Die Vision von DeGeFin ist „Finanziell glücklich. Jede*r. Jederzeit.“ Das finanzielle Glück ist oftmals eng verknüpft mit Finanzbildung. Daher ist die Mission von DeGeFin „Finanzbildung für alle“.

Was Dich bei „Finanziell glücklich“ erwartet:

Unabhängige Finanzbildung – wir vertreiben keinerlei Finanzprodukte. Bei uns stehen das Wissen und die praktische Anwendung im Vordergrund und das Ganze aus der Praxis für die Praxis. Wir möchten Dich in die Lage versetzen, selbst finanzschlau zu werden oder Dich dabei unterstützen, andere finanzschlau zu machen.

Du bekommst Impulse zu Themen wie Geldanlage, Money Mindset, Absicherung, Umgang mit Risiko, Altersvorsorge, Finanzbildung als innovatives Mitarbeiterbindungstool, Finanzbildung in Deutschland,… Gerne laden wir auch immer wieder interessante Gäste für Dich ein. Eine neue Podcast-Folge erscheint jeden Donnerstag für Dich.

Weitere Informationen gibt es auch hier:

Für Unternehmen / Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten Zugang zu unabhängiger Finanzbildung geben möchten: https://finwellbeing.degefin.de/fwb

Für Frauen, die auch in Sachen Finanzen erfolgreich werden oder bleiben wollen: https://financialwellness.finanzfreundin.de/lp

Für unsere jungen Wilden gibt es FunnyMoney: https://funnymoney.de

Viel Spaß auf Deinem Weg zum finanziellen Glück!

Transkript anzeigen

00:00:04: Herzlich willkommen zu Finanziell Glücklich, dem Podcast für unabhängige Finanzbildung.

00:00:10: Mein Name ist Katrin Löhr und ich bin Professorin für Finanzwirtschaft und liebe es Menschen finanziell glücklich zu machen!

00:00:18: Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode von Finanziell Glücklich.

00:00:23: Ich freue mich riesig denn wir haben heute einen sehr spannenden Gast bei uns Thomas Wolte Seit dreißig Jahren in der sozialen Arbeit tätig, Thomas Reute arbeitet für das Bildungsbüro des Landkreises Ober-Prehwald Lausitz und hat sehr viel zu erzählen, wenn es um finanzielle Bildung und Projekte überhaupt geht.

00:00:50: Und herzlich willkommen lieber Herr Reute hier bei Finanzierglücklich!

00:00:55: Danke, herzlich willkommen auch an Sie.

00:00:58: Ja, unsere allererste Frage ist ja was bedeutet denn für Sie finanzielles Glück?

00:01:08: Das ist eine richtig spannende Frage.

00:01:10: Also für mich sind es eigentlich zwei Sachen die finanzielle Glück bedeuten das zum einen am Ende des Monats sich keine Sorgen machen zu müssen und sich noch mal eine kleine Anschaffung gönnen zu können Und zum anderen ist meine Tochter und meine Enkelkinder.

00:01:30: Vier und zwei sind meiner Enkelkinner, und meine Tocher geht natürlich nicht voll tags arbeiten.

00:01:35: deshalb ist bei ihr auch das Geld am Ende des Monats ein bisschen knapp und glücklich macht es uns wenn wir die beiden oder die drei dann eben auch mal finanziell unter die Arme greifen können ohne dass es uns weh tut.

00:01:49: Oder dass wir in Schieflage geraten.

00:01:53: Das finde ich auch so wichtig, weil geregelte Finanzen führen halt einmal dazu, dass man sich selber gut fühlt.

00:02:01: Aber zum anderen kann man dann natürlich mit gutem Gefühl auch was weitergeben an die eigenen Enkel und Kinder aber vielleicht auch an Herzensprojekte und kann so die Welt zu besseren Orten machen.

00:02:15: Und das ist ganz wertvoll.

00:02:17: Ja

00:02:20: definitiv Ja, also vielleicht nochmal zurück zu Ihrer Tätigkeit.

00:02:30: Sie haben ja eine sehr langjährige Tätigkeiten schon in der sozialen Arbeit, haben im Ausland gearbeitet und sind jetzt seit sieben Jahren auf ihrer jetzigen Stelle.

00:02:42: Erzählen Sie ein bisschen was ist Ihre tägliche Arbeit?

00:02:46: Was machen Sie?

00:02:47: Das ist ganz vielfältig.

00:02:49: Also hauptsächlich, es wird ja finanziert durch die Europäische Union und aus dem Mitteln des Landes Brandenburg.

00:02:56: also wir sind vollfinanziert.

00:02:58: Wir haben Gott sei Dank auch wirklich viel Geld in der Hand für Projekte.

00:03:05: Und Hauptarbeit ist natürlich die Durchführung von Projekten an unseren Oberstufenzentren.

00:03:12: Die sind breit gestreut eigentlich alle Themen, die auch die Jugendlichen beschäftigen.

00:03:21: Also es geht darum ihre sozialen und personellen Kompetenzen zu stärken durch diese Projekte.

00:03:26: das heißt also wir haben Kommunikationstraining Wir haben Stressbewältigung, wir haben Lernstrategien dabei wir haben Berufsorientierung.

00:03:36: und ein ganz wichtiges neu dazugekommenes Projekt ist die Finanzbildung.

00:03:42: Finanzbildung für Azubis Weil wir einfach gemerkt haben, der Bedarf besteht.

00:03:49: Wir führen jedes Jahr so eine Azubi Befragung durch.

00:03:53: Da geht es darum wie glücklich sind Sie in Ihrer Ausbildung?

00:03:59: Was könnten Ausbildungsabbrüche sein?

00:04:02: und dann ist die letzte Frage zu welchen Workshops Themen würdest du gern Projekte haben wollen?

00:04:10: Und da war in den letzten Azubis Befragung im letzten Schuljahr mit fifty-seven Prozent aller Antworten, aller befrachten.

00:04:21: Azubis haben genannt Finanzbildung.

00:04:23: Da brauchen wir unbedingt etwas mehr.

00:04:26: ganz weit abgeschlagen kommt dann Selbstmotivation als Thema.

00:04:30: das ist aber nur noch durch Zwei und Dreißig Prozent.

00:04:32: also es ist dann schon der Unterschied.

00:04:36: Wir haben da noch Prüfungsangst.

00:04:38: Das war noch mal mit dreißig Prozent sehr hoch und alles andere liegt dann bei zwanzig und unter zwanziger Prozent.

00:04:45: Spannend!

00:04:46: Und das zeigt aber auch, dass die Azubis ganz schön clever sind, ne?

00:04:50: Weil sie haben anders jetzt als unbedingt oder andere, na ja, Adressaten erkannt wie wichtig das ist.

00:05:00: Ja also worauf ich fiel nicht ab.

00:05:03: Eigentlich müsste es doch ein Teil in der Schule sein.

00:05:06: Es müsste doch ein Thema schon in der Schule sein, was die Azubis ganz klar erkannt haben?

00:05:13: Ja!

00:05:13: Richtig genau und ich bin in einer glücklichen Lage.

00:05:17: das haben auch die Lehrer erkannt.

00:05:21: und da kommt eben der Visual-Lehrer auf mich zu und sagte Ich kann's mir arbeiten aus den Lehrbüchern und aus dem Internet aber ich bin kein Fachmann.

00:05:32: Also was Finanzen und Versicherung angeht, sagt euch kann denen das erklären.

00:05:37: Pflichtversicherung, freiwillige Versicherung, Geldanlagen und und und aber, Thomas können wir da nicht mal Profis das machen lassen?

00:05:49: So richtig!

00:05:51: Und dann haben wir gesagt ja klar können wir das gehört dazu.

00:05:54: also wie gesagt die Projekte ist nur ein Teil.

00:05:56: Wir haben dann eben auch noch ein zweites Arbeitspaket nenne ich es mal so Das ist so eine Lotsenfunktion.

00:06:04: Das heißt also, wenn wir die Info von den Azubis kriegen, wir brauchen Unterstützung, sei es Ausbildungsplatzwechsel oder ich möchte gar nicht von da meine Ausbildung dann können wir oder sind wir in der Lage die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln?

00:06:22: Oder Praktikumsuche Einstiegsqualifizierung.

00:06:25: Also wir sind auch noch für unsere Schülerinnen und Auszubildenden an einem Am Ursäck tätig.

00:06:35: Ja, spannend!

00:06:36: Und die Azubis haben sich gewünscht... der Lehrer hat es sich gewunscht und dann haben sie nicht lange gefackelt und haben gestartet.

00:06:49: so sind wir auch zusammengekommen letztendlich mit Fanny Money davor gab's schon mal einen anderen Ansatz habe ich verstanden ja und dann aber irgendwie haben wir dann zusammengefunden.

00:07:00: wie war das?

00:07:03: Das ging eigentlich, ich muss ja mal eine Ausschreibung machen.

00:07:06: Also das ist ja immer so dass sich mehrere auffordern muss ein Angebot abzugeben und da hatte ich zuerst den Martin Kinkl.

00:07:20: der hat auch etwas mit finanzneres Unfall im Vorstand.

00:07:25: die hatte mich dann aber zurückgerufen und habe gesagt er würde es nicht machen ihm ist der Weg zu weit habe.

00:07:31: er kennt da jemanden, der supergut ist und nannte mir Jakob Risse Fanny Money.

00:07:39: Dann hab ich aus meinem Internet recherchiert und geguckt und hab gesagt ja das passt, das gefällt mir gut und hab einfach den Jakob aufgefordert in ein Gebot abzugeben.

00:07:51: oder Fanny Manny und er hat den Zuschlag bekommen.

00:07:57: Der Rest des Geschichts.

00:08:00: Ja, und dann war er das letzte Jahr in einer Klasse hat den Workshop gemacht.

00:08:06: In einer Klass.

00:08:07: Und es hat sich natürlich im Ostseedt rumgesprochen so dass wir dieses Jahr schon erst mal vier Klassen zum Beginn der Schuljahres mit dem Projekt bedienen konnten und die Abteilungsleiterin und die stellvertretende Abteilung Leiterin in Seldlitz haben den Projekt beigewohnt und fanden das so toll.

00:08:30: Das gleich die Anfrage kam, können wir das nicht auch für andere Klassen machen.

00:08:33: Also es wird noch in diesem Schuljahr auch für anderen Klassen dieses Projekt in Entsbildung geben

00:08:40: und dass ist im Grunde ihnen zu verdanken, dass sie dann offenes Ohr haben.

00:08:45: Dass sie im Rahmen des Projektes wirklich gucken, was wollen die Azubis?

00:08:51: Wer ist da noch in Boot?

00:08:53: Es ist ja eben durch EU-Gelder eine Möglichkeit dar, etwas zu bewegen und das muss ich wirklich sagen, das ist großartig wenn man nach Brandenburg guckt, dann im Grund der diesen Leuchtturm dazu sehen der sich für das Thema einsetzt in ihrer Person und natürlich noch mit anderen, aber das ist so unglaublich wertvoll.

00:09:18: Und wenn Sie jetzt zu die Klassen beobachten... ...und Jakob von Funny Money da beobachten?

00:09:30: Wie muss man sich das vorstellen?

00:09:36: Berichten, der jetzt vielleicht nicht dabei war.

00:09:41: Also erst mal ist es so dass unsere Azubis dann wirklich mit gespitzen Ohren da sitzen und wirklich auch Fragen stellen die Sinn machen, die für sie Sinn machen und die auch der Jakob dann beantworten kann.

00:09:57: Und wie gesagt ich habe es noch nie erlebt das zum Ende des Workshops Die Klasse den Trainer mit Applaus verabschiedet.

00:10:07: Also ich bin mit einem Applaus bei ihm bedankt für das, was er die Unterrichtseinheiten ihnen vermittelt

00:10:15: hat.

00:10:17: Wir haben ja in den drei Vorderphasen ungefähr sixty-fünf Projekte durchgeführt.

00:10:23: also es hat sich dann immer gesteigert.

00:10:25: wir hatten mit zwölf in der ersten Vorderphase begonnen Dann kam die zweite da, spielte Corona eine Rolle.

00:10:32: Damals hatten wir siechundzwanzig und jetzt sind wir schon mehr zweieinzehnt.

00:10:35: Also in dieser dritten geht noch bis zum Sommer von zwanzig.

00:10:41: Und haben denn... so ist eigentlich auch die Akzeptanz bei den Schulen und bei den Schülern und Azubis immer größer geworden.

00:10:52: Viele unserer Azubi's, die wir jetzt mit Finanzbildung betreut haben haben auch schon angefangen selber von sich aus etwas zu machen.

00:11:01: Also die haben den Fonds angelegt, nicht alle aber ein paar fangen schon an und die werden natürlich dann nochmal durch Jakob und wie er das äußert noch mal bestärkt.

00:11:11: Ah!

00:11:11: Das habe ich dann alles so richtig gemacht okay?

00:11:16: Und von daher ist einfach immer wieder unglaublich auf so wie die mitgehen.

00:11:23: und ja es ist einfach wunderschön also es macht richtig Spaß und die Zeit vergeht wie im Fluge.

00:11:29: Und ja, die können eben viele, viele Sachen aber auch ich hab da einige Sachen mitgenommen.

00:11:36: Also die Ampel zum Beispiel, also das brauche ich unbedingt... Das kenne ich mir mal und das ist eigentlich überversicht.

00:11:44: Darauf könnte ich verzichten.

00:11:45: wenn ich mir so wirklich mal diesen Notizen mache oder in sieben Tage rede finde ich ganz spannend.

00:11:52: Genau!

00:11:52: Die Bio-Ampel wo man dann am Ende des Monats mal einfach schaut Mensch Wie würde ich denn welche Ausgabe klassifizieren?

00:12:00: Welche ist grün, habe ich gebraucht.

00:12:02: War sinnvoll und so weiter.

00:12:04: Welche is Geld?

00:12:05: Naja!

00:12:05: Habe ich mir

00:12:07: mal gegönnt, ne?

00:12:08: Und

00:12:08: rot... Uiuiuiu.

00:12:12: Das ist ja auch so eine Möglichkeit weil Das Wissen ist die eine Sache und sie haben schon gesagt, die Umsetzung.

00:12:20: Und so ne Prio-Ampel hilft eben auch bei der Umsetzung weil ich dann beim nächsten Mal ja schon schaue Mensch landet es jetzt vielleicht wieder in Rot.

00:12:31: Ja also ich habe andere Sensibilisierung und das aber nicht unbedingt mit erhobenen Zeigefinger sondern einfach Ja, indem ich selber reflektiere.

00:12:42: Mensch was möchte ich denn und was brauche ich denn?

00:12:45: Das ist glaube ich auch nochmal ein Unterschied!

00:12:47: Das soll ja kein Spaßverderber sein sondern... Nein,

00:12:50: um Gottes Willen!

00:12:55: Und dann sieht man eben auch gut unsere Zubis machen es jetzt nicht.

00:12:59: Handschriftlich in einem kleinen Buch die haben eine App.

00:13:03: Die nehmen nutzende App Wobei sie da auch immer wieder, ja ist so richtig nachvollziehen kann ich es nicht.

00:13:09: Wenn ich es aufschreibe wäre das wahrscheinlich sinnvoller

00:13:11: und

00:13:12: noch intensiver für mich zu nachzuvollziehen.

00:13:18: oder auch wir hatten dann das Thema dass geht im Steuererklärung wussten unserer Zubis nicht, dass sie die machen können.

00:13:27: Wichtiges Thema.

00:13:29: und auch die in Analyse.

00:13:31: also wie komme ich denn jetzt durch den Dschungel?

00:13:34: von den ganzen Versicherungen durch, ohne dass ich jetzt auch über ein Tisch gezogen werde.

00:13:39: Und da haben wir eben diese unglaublich wertvolle Dienanalyse die es mir ermöglicht objektiv und transparent zu schauen.

00:13:46: was brauche ich denn jetzt eigentlich?

00:13:48: Wo auch meine Alter eine Reserve auch erwähnt ist nur

00:13:52: Produkte.

00:13:55: Und das Schöne ist ja, wenn die Azubis schon daran angehalten werden.

00:13:58: Deshalb ist es so unglaublich wertvoll was sie da auch anstoßen.

00:14:03: Das kann man sich gar nicht vorstellen.

00:14:04: eigentlich weil Wenn die Azulis jetzt anfangen erstens ist da oftmals zum Glück noch nicht alles schiefgegangen.

00:14:11: So.

00:14:12: zweitens haben Sie jetzt auch noch die Möglichkeit günstig Dinge abzuschließen ohne großversicherungsgesundheitsprüfung oder sonst irgendwas Drittens.

00:14:21: wenn sie jetzt das mit ihrem azubi Gehalt schaffen wenn sie später ein normales Gehalt bekommen und direkt wissen, naja vielleicht verplan ich nicht hundert Prozent sondern mal bisschen weniger.

00:14:32: Baut direkt die Eisern Reserve mit auf

00:14:34: usw.,

00:14:35: also das heißt es ist so unglaublich wertvoll dass Sie das Ihren Azubis ermöglichen.

00:14:42: Das wird sich noch Jahrzehnte letztlich natürlich fortführen weil dieses Wissen das ist ja oftmals Null oder Eins habe ich's oder hab' ichs nicht?

00:14:52: Richtig genau Und das muss auch nicht alles zu hundert Prozent sein, aber die diese Grundlagen müssen halt bekannt sein.

00:14:59: Und dass ist so wertvoll.

00:15:00: Genau!

00:15:01: Richtig.

00:15:02: und wenn ich das vor dreißig Jahren für mich gewusst hätte, wäre wahrscheinlich auch einiges ganz anders gelaufen.

00:15:11: Das ist das ne?

00:15:13: Ja, das ist halt so über den Zeitraum.

00:15:15: Es macht es einen Unterschied welchen Weg ich eingehe oder einen Schlage.

00:15:21: Und wenn ich da letztlich das Wissen halt einfach nicht habe und weiß vielleicht gar nicht, dass es auch eine Entscheidung ist keine Entscheidung zu treffen.

00:15:32: Das ist ja auch immer das Kuriosen.

00:15:33: Dann denkt man Ja, ich treffe mal keine Entscheidung.

00:15:36: Ist aber auch ne Entscheidung ohne dass ich's weiß.

00:15:40: Wenn da die jungen Menschen sensibilisiert sind, deshalb sage ich, das hat jetzt Auswirkung auf die nächsten Jahrzehnte.

00:15:46: Deshalb finde ich so toll was sie da ermöglichen den jungen Leuten.

00:15:54: Ja, es freut mich auch immer wieder wenn das auch angenommen wird von denen und dann auszubildenden.

00:16:01: Es ist schon ein mächtiger Aufwand so eine Ausschreibung durchzuführen und dann zu dokumentieren.

00:16:09: Und wenn das dann auch noch gut ankommt, bin ich froh für mich auch dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat und dass sie auch einen Effekt haben wird

00:16:22: Das glaube ich.

00:16:22: Also wie

00:16:23: gesagt nochmal auf die Steuererklärung zurückzukommen, also das haben dann gleich ganz viele Schüler sich da so eine App runtergeladen um die dann machen zu können?

00:16:34: Ja

00:16:36: ja sehr gut.

00:16:38: und auch das ist wichtig weil wenn man jetzt früh anfängt wo es auch Einfach ist.

00:16:45: Da ist jetzt noch nicht viel Komplexität oder so, ja?

00:16:49: Dann gehört das ganz normal dazu.

00:16:52: Also es muss ja so selbstverständlich werden sich um die eigenen Finanzen zu kümmern wie Zähne putzen.

00:16:58: Das ist gerade einfach dazu.

00:17:00: Ja, da wird mich der fragt, sondern das gehört dazu Und dann ist es auch irgendwann gar kein Hexenwerk mehr, ne?

00:17:09: Weil da wächst man ja auch so rein.

00:17:10: Genauso das was sie sagt mit ETFs oder was.

00:17:13: Ja, dann fängt man halt einen Mini-Klein an.

00:17:16: Ist doch gut und kann das auch mitwachsen.

00:17:20: Dann ist aber die Hürde einfach schon genommen.

00:17:23: Ja richtig!

00:17:24: Ja definitiv.

00:17:27: Ja spannend also... ist ja auch etwas... Sie sagten, die Azubis sind so begeistert.

00:17:35: Das Schöne ist ja Jakob es ja auch so begeistert.

00:17:39: Wenn er zurückkommt, der tat ja auch ganz viel Energie während er ganz viel energie auch da lässt.

00:17:46: Es ist ja das Schönen eine Win-win Situation und Sie sagten ja, dem anderen war es zu weit.

00:17:54: Es ist eine ordentliche Strecke auch von uns aber es lohnt sich definitiv und wir freuen uns wenn wir da einen Beitrag leisten können und dieses tolle Projekt auch mit unterstützen können mit Fanny Money und Jakob und finanzieller Bildung.

00:18:16: Das freut mich schön dass ihr uns unterstützen wollt Und es wird übrigens noch einmal für drei Jahre dann verlängert.

00:18:25: Ja, schön!

00:18:27: Herzlichen Glückwunsch.

00:18:28: auch das ist ja in der Regel nicht unbedingt ein Selbstläufer.

00:18:31: also von daher herzlichen Glück.

00:18:33: Wunsch dazu

00:18:35: Danke Und von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass der Jakob eigentlich kann sich in den zweiten Wohnsitz im Brandenburg zulegen.

00:18:45: Ja ja, genau!

00:18:48: Das hört sich so an und er ist ja auch wirklich ganz begeistert weil was gibt es uns noch so in Brandenburger finanzieller Bildung?

00:18:56: Gibt's da was wo sie sagen Mensch da musst du mal auch nochmal hinschauen?

00:19:04: Also ich weiß die Sparkasse, aber nicht unsere Sparkasse eine andere weiter nördlich.

00:19:11: Die gehen auch an die Schulen und führen da Finanzbildung durch.

00:19:17: ja

00:19:20: wir hatten auch schon mal für andere Klassen den Sparkasen Bus.

00:19:24: der kommt aber auch von weiter her ist aber auch sehr teuer.

00:19:29: das wäre noch ne Option habe ich selber noch nicht.

00:19:34: Ich weiß nur, dass es denen gibt aber was da gemacht wird kann ich nicht genau sagen.

00:19:39: Die Türöffner gibt's übrigens Brandenburg weit also die sind an allen Landkreisen und allen Ostsets eigentlich vertreten.

00:19:49: meiner Meinung nach sind überall ja und von daher ist das natürlich auch gestreut worden, welche Themen bearbeitet ihr?

00:19:57: Welche Themen haben wir?

00:19:59: und da sind eben bei den anderen schon Richtung Finanzbildung für Azubis Fragen aufgekommen.

00:20:05: Und ich habe euch einfach da mal weitergegeben als ich nicht froh, dass es ihr so was macht!

00:20:12: Das freut mich.

00:20:13: Ja und was uns ja auch tatsächlich wichtig ist, dass es ja unabhängige Finanzbildung ist also das wir... Also hinter uns steht kein Finanzdienstleister keine Bankspracher so sonst irgendwas und das ist natürlich manchmal ein bisschen steinigerer Weg als irgendeinen Finanzdiensteleister der dann da die Finanzbildung macht is aber aus unserer Sicht einfach das wie sein sollte dass die Bildung einfach getrennt ist vom Vertrieb.

00:20:44: Ja, ich kann mir schon gut vorstellen wenn die Sparkasse dann ins US-Set kommt das sie dann auch eben so additieren wird.

00:20:51: das kommt doch zu uns.

00:20:53: Kann ich mir gut vorstellen bei Fanny Mani nicht der Fall.

00:20:57: Genau,

00:20:58: stimmt.

00:21:03: Gibt es noch was, was Ihnen am Herzen liegt?

00:21:05: Was Sie noch loswerden möchten zum Thema soziale Arbeit, finanzielle Bildung in der sozialen Arbeit im Bezug auf ihr Projekt.

00:21:13: Ich glaube wir haben alles soweit gesagt?

00:21:19: Ja ne?

00:21:21: Hat mir auch jedenfalls sehr viel Spaß gemacht die Zeit

00:21:24: und ich

00:21:28: freue mich dass das Thema finanzielle Bildung bei ihnen so einen Fokus hat und, dass da im Grunde die Wünsche der Azubis wirklich direkt auch verfolgt werden.

00:21:40: Und die Lehrer mit an Bord sind und die Organisation mit an bord ist.

00:21:45: Also herzlichen Dank dafür!

00:21:46: Das ist ein riesen wertvolles Projekt.

00:21:52: Wir freuen uns natürlich wenn wir uns nach wie vor bewerben dürfen bei den Ausschreibungen.

00:21:59: Dann sage ich an dieser Stelle ganz herzlichen Dank.

00:22:03: Gerne, ich danke auch für die Aufmerksamkeit!

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