Repost: BGM – eines der letzten ökonomischen Geheimnisse
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Hannes Schröder, Geschäftsführer von #outness und Experte für betriebliches Gesundheitsmanagement. Unter anderem geht es darum, was finanzielles Glück für ihn bedeutet, warum betriebliches Gesundheitsmanagement für Unternehmen und deren Beschäftigten wichtig ist und welche Verknüpfungen es hier mit dem Thema Finanzen gibt.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich Willkommen zu Finanziell Glücklich, dem Podcast für unabhängige Finanzbildung.
00:00:10: Mein Name ist Kathrin Löhr.
00:00:11: ich bin Professorin für Finanzwirtschaft und ich liebe es Menschen finanziell glücklich zu machen!
00:00:20: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Finanziallglücklich.
00:00:24: Ich freue mich sehr denn wir haben heute einen spannenden Gast.
00:00:28: Hannes Schröder ist bei uns Geschäftsführer von Outness.
00:00:31: Hallo Hannes
00:00:33: Hallo liebe Katrin, ich freue mich heute hier bei dir sein zu dürfen.
00:00:37: Ja wir fangen ja immer mit der Frage an was ist finanzielles Glück für dich oder was macht dich finanziell glücklich?
00:00:46: Also finanzielle Glück für mich bedeutet an aller erster Stelle auf jeden Fall Sicherheit.
00:00:52: also für mich ist das Thema Geld es für mich einfach gedruckte.
00:00:55: Freiheit bedeutet einfach Dinge machen zu können wann ich will wo ich will mit wem ich will.
00:01:03: Und ich glaube finanzielle Freiheit hat man genau eben auch dann erreicht, wenn das geschaffen ist.
00:01:08: In meinem Fall.
00:01:08: Ich glaube mehr geht immer aber ich bin zumindest in der lukrativen Situationen zwischen entscheiden zu können zum Beispiel auch mit welchen Kunden möchte ich zusammenarbeiten?
00:01:17: Mit welchen Mitarbeitenden möchte ich samm arbeiten und mit wem auch nicht mehr?
00:01:20: und da eben sozusagen nicht mehr in der Abhängigkeit zu sein und Schmerzensgeld nehmen zu müssen.
00:01:26: Das ist für mich auf jeden Fall der Gefühl des Gefühls von Freiheit, von Sicherheit.
00:01:33: Ein Teilbetrag kann ich da glaube ich nicht nennen, weil da entwickelt man sich ja weiter.
00:01:37: Also je mehr Geld da ist umso mehr kann man ausgeben und dementsprechend passt sich das dann Stück für Stück an.
00:01:43: aber solange man das Gefühl hat selbst entscheiden zu dürfen, dann ist es für mich glaube ich genau das Richtige.
00:01:49: Das klingt sehr erstrebenswert und ist eine sehr schöne Antwort.
00:01:53: Dann erzähl uns doch mal wie bist du dahin gekommen?
00:01:57: Wo du jetzt bist was machst du Und was sollten die Menschen über dich wissen?
00:02:03: Ja, wie du schon erwähnt hast ich bin Mitgründer und Geschäftsführer der Firma Ordnes.
00:02:08: Unser Unternehmen gibt es jetzt mittlerweile schon bereits seit sieben Jahren.
00:02:11: Ich selber bin drei Jahre jung verheiratet zwei Kinder.
00:02:15: hobbymäßig habe ich schon immer seit der Kindheit an das Thema Sport um mich gehabt, hab verschiedene Sportarten ausprobiert.
00:02:22: Bin irgendwann tatsächlich beim Fußball dann auch hängen geblieben und habe eben auch meine große Leidenschaft zum Thema Sport, eben auch mein Hobby zum Beruf gemacht, in dem ich ja zuerst Fitnessökonomie studiert hab vor einigen Jahren und von mittlerweile elf Jahren auch das betriebliche Gesundheitsmanagement studiert habe.
00:02:39: Und in diesem Bereich bin ich jetzt auch schon seit einigen jahren aktiv anfänglich als Personalreferent mit zusätzlichen Schwerpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagements und jetzt mittlerweile seit sieben Jahren als Geschäftsführer eines Dienstleistungsunternehmens, welches sich eben mit dem Schwerpunkten des Betrieblingsgesundheitsmanagement beschäftigt.
00:03:01: So und betriebliches Gesundheitsmanagement und Finanzen?
00:03:05: Wo sind denn da die Anknüpfungspunkte?
00:03:09: Magst du vielleicht der ein oder andere Fragen?
00:03:14: Allein schon beim Return on Invest, weil ich würde sagen das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement ist so eines der letzten ökonomischen Geheimnisse was viele noch nicht kennen.
00:03:24: Was viele noch Weil der Return-on-invest beträgt zwei Komma sieben, also zweieinhalb Prozent.
00:03:30: Jeden Euro den du in Betriebliches Gesundheitsmanagement investierst und die Gesundheit deiner Mitarbeitenden investierest bekommst du durch Fehlzeitenreduktionen, durch Reduktion von Fluktuation, durch eine bessere Teamstimmung, bessere Produktivität höhere Motivation, besseren Kommunikation.
00:03:46: Bekommst Du einfach zurück nach dem allein schon monitär ein Euro reingehen, zwei Euro siebzig zurückbekommen?
00:03:53: Und dann gibt es ja auch noch viele Softskits, die man gar nicht so richtig in Euros fassen kann.
00:03:58: Wie eine bessere Teamstimmung?
00:03:59: Was ist das wert?
00:04:00: Das bekommt man als Bonus oben drauf und wenn man das einmal verstanden hat dann ist es eines der besten Anlageobjekte.
00:04:06: also ich weiß nicht wie's bei dir aussieht Ich kenne wenig Anlage Objekte mit zweihundertsiebzig Prozent Rendite.
00:04:11: Nein!
00:04:12: Das ist hervorragend.
00:04:13: und da haben wir auch schon die erste Parallele.
00:04:16: Weil im Bereich Financial Well-Being gibt es jetzt Studien aus den USA, die zeigen dass der Return Investment drei US Dollar liegt.
00:04:25: Je nach Wechselkurs liegen wir da in einem ähnlichen Bereich und das ist tatsächlich dann eines der letzten ökonomischen Geheimnisse.
00:04:37: Wie knacke ich denn dieses Geheimnis?
00:04:40: Wenn ich jetzt als Unternehmen hellhörig werde und sagen, Moment mal BGM.
00:04:45: Was machen wir da?
00:04:46: Machen wir überhaupt schon was?
00:04:49: Was würdest du empfehlen?
00:04:51: Wir bauen relativ viel Kontakte auf mit potenziellen Unternehmen und stellen halt häufig auch diese Einstiegsfrage.
00:04:58: Machen Sie etwas im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagement?
00:05:01: Und wenn ja Was machen Sie da?
00:05:02: Und da ist erst mal so die Definitionsfrage, was ist denn überhaupt betriebliches Gesundheitsmanagement.
00:05:06: Weil wir bekommen da ganz unterschiedliche Antworten.
00:05:09: also die meisten sagen ja natürlich machen wir etwas im Bereich des BGMs.
00:05:13: antworten sind dann häufig sowas wie haben einen Obstkorb oder es gibt irgendwie gratis Wasser für die Mitarbeiter.
00:05:19: mancher sagt Wir haben Betriebsarzt.
00:05:20: Manch einer spricht von Eingliederungsmanagement und einem Hamburger Modell Denn ich redet über Arbeitsschutz-Arbeitssicherheit und das alles hat irgendwas auch mit dem betrieblichen Gesundheitsmanage zu tun ist aber tatsächlich noch nicht so ein BGM, dass die Abkürzung wie wir es verstehen.
00:05:35: Also eine Art ganzheitliches Gesundheitsmanagement.
00:05:38: Denn idealerweise greifen verschiedene Säulen ineinander.
00:05:42: Das heißt, wir haben zum einen den Bereich Eingliederungsmanagement.
00:05:45: jeder Mitarbeiter der mehr als sechs Wochen entweder am Stück oder auf einzelne Erkrankungen aufgeteilt.
00:05:53: Mehr als sechs wochen in einem Kalender erkrankt ist, hat einen Anspruch auf betriebliches Eingliederungsmanagement.
00:05:59: das heißt der Arbeitgeber und Arbeitnehmer setzten sich zusammen um Ideen zu entwickeln zum einen um die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und zum anderen aber auch die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
00:06:09: Das kann passieren beispielsweise im Form von Anpassung von Arbeitsprozessen, Arbeitsabläufen und Arbeitsmitteln.
00:06:15: Dass einfach gemeinsame Lösungen erarbeitet werden.
00:06:17: das ist sozusagen Säule Nummer eins.
00:06:20: als weitere Säulen was auch viele Unternehmen schon machen es der Bereich Arbeit Schutz und Arbeitssicherheit.
00:06:24: hier ist wichtig Arbeitsschutz schützt jetzt nicht vor Arbeit sondern Arbeitsschutze dient insbesondere um die Arbeit nehmenden zu schützen vor entwegen Umfällen vor Verletzungen, dass man also auch hier durch Anpassung von Hilfsmitteln, durch persönliche Schutzkleidung und ähnliches einfach die Arbeitsbelastung und Beansprung reduziert.
00:06:44: Beispielsweise auch durch Lärmbelästigung oder Klimabelastung das man dann einfach da die einfach Rahmenbedingungen schafft um ein gesundes Arbeiten zu ermöglichen.
00:06:55: Und die dritte Säule ist sozusagen die Gesundheitsförderung.
00:06:58: Was kann ich tun, um die Gesundheit meiner Mitarbeitenden zu fordern und auch zu fördern?
00:07:04: Und so eben den Mitarbeitern gesund zu machen, gesund zu erhalten und leistungsfähiger zu machen.
00:07:08: Das ist eine Säuble, das unsere Gesetzgebung sehr schwammig.
00:07:12: da heißt es einfach nur lieber Arbeitgeber du hast sich darum zu kümmern wie das aber aussehen soll oder aussehen muss.
00:07:18: Da gibt's keine sozusagen festen Rahmenbedingungen.
00:07:21: Im Arbeitsschutz- und Eingliederungsmanagement ist es so, da gibt es ein konkretes Werk was ich genau zu machen habe oder nicht zu machen hab.
00:07:27: aber bei der Gesundheitsförderung bin ich so ein bisschen frei in der Gestaltung und das ist auch das Gebiet wo wir uns meistens auch ja am stärksten die Potenzialentfaltung betreiben weil da haben wir eben diese Alleinstellungsmerkmal was wir erzeugten können.
00:07:41: dadurch dass sie in der gestaltung freier bin kann ich eben auch ganz andere Wege gehen als es die Konkurrenz tut.
00:07:46: wenn ich das mache dann ist auch garantiert noch höheren Return und Invest erzielen kann, weil ich mich einfach von der Masse abhebe.
00:07:52: Und das hat durchaus diverse Parallelen insbesondere zum Bereich der Geldbildung.
00:07:59: verschiedene Prozessschritte die man durchgeht statt mit einer Lüse macht.
00:08:02: eine Planung führt dann die Maßnahmen durch und guckt was am Ende bei raus geht.
00:08:06: und zumindest ich selber beschäftige mich auch gerne mit dem Thema Finanzen lese es ein oder andere Buch da sind auch meistens wichtig am Anfang Bestandsaufnahme zu machen.
00:08:15: Wie steht es um das eigene finanzielle Polster?
00:08:18: Dann Maßnahmen zu entwickeln, was mache ich in Zukunft noch anders?
00:08:22: Was lasse ich vielleicht auch also die To-Do und Not to do Liste?
00:08:26: Um dann die Maßnahmen durchzuführen und zu gucken, was kommt dabei raus?
00:08:28: Und dass etwas geklappt hat, das mache ich noch mehr.
00:08:30: Das was nicht geklappte, das versuche ich zu optimieren.
00:08:32: Also da gibt es meiner Sicht durchaus noch viele weitere Punkte.
00:08:37: Das stimmt!
00:08:38: Wenn du jetzt sagst hier wertvolles Invest zwei Euro siebzig und ihr habt aber das Alleinstellungsmerkmal im Grunde, dass durch individuelle Zuneidungen noch zu steigern.
00:08:51: Was genau meinst du damit?
00:08:52: Das macht mich ja doch neugierig!
00:08:54: Da können wir ja nochmal so einen kleinen Sprung in meine Vergangenheit machen.
00:08:57: also nachdem ich den Masterbereich des Gesundheitsmanagements abgeschlossen habe war als innerbetrieblicher Gesundheitsmanager bei einer großen Wohnungsgesellschaft tätigen Unternehmen mit knapp sixhundert Mitarbeitenden.
00:09:10: da hatte ich eine Doppelposition.
00:09:11: die eine Hälfte war ich Personalreferent Die andere Hälfte war ich Gesundheitsmanager und diese Doppelposition hat dazu geführt, dass ich selber keine Maßnahmen durchführen sollte.
00:09:22: Also ich war zwar fachlich dazu durchaus geeignet in Trainings, Coachings, Screenings, Workshops, Vorträge, Seminare selbst durchzuführen.
00:09:29: Fachlich hätte ich das gekonnt Aber meine Personalleitung wollte das insbesondere nicht, weil es doch irgendwie komisch wirkt.
00:09:35: Vormittags verhandelt man die Gehälter und nachmittags steht man dann mit denselben Mitarbeiter in Sportschutz und Sportkleidung gegenüber und mimt dann den Fitness Trainer und treibt die Leute gegenseitig an da einfach so diese Differenzierung zwischen diesen zwei Stellen zu finden, dass funktioniert ganz einfach nicht.
00:09:52: Und ich habe dann eben die Aufgabe bekommen Ich soll das ganze analysieren und planen Und die eigentliche Durchführung der Angebote werden dann von externen Dienstleistern durchgeführt.
00:10:02: So, der Plan!
00:10:03: Jetzt muss man aber wissen wer schon mal versucht hat ein Physiotherapie-Termin zu bekommen?
00:10:08: Der wird feststellen da sind lange Wartezeiten.
00:10:10: auch in den Fitnessstudios und dergleichen ist ja Auslastung relativ hoch.
00:10:14: es hat sich also keiner bereit erklärt zur richtigen Zeit die richtigen Maßnahmen am gewünschten Ort individuell durchzuführen.
00:10:24: Zeit und eben auch die Zielgruppe, die richtigen Maßnahmen für die richtige Leute durchzuführen.
00:10:28: Und daran bin ich verzweifelt.
00:10:30: Ich saß dann irgendwann zusammen mit meinem besten Freund heute besten Freunden im Geschäftspartner und habe gejammert wie das so ist.
00:10:35: Ich hab gesagt, ich habe da diese Aufgabe.
00:10:36: Ich muss da Dienstleister finden.
00:10:38: aber es will sich keiner bereit erklären was mache ich denn da jetzt?
00:10:41: Da hat er gesagt naja wenn ihr als Wohnungsgesellschaft einen Bedarf habt vielleicht gibt es ja auch andere Unternehmen die dahingehend Bedürfnisse haben und Potenzial haben lasst uns doch einfach mal die Unternehmen fragen.
00:10:54: Er war da sehr handsämlich unterwegs, man muss auch dazu sagen er selber war schon fast zwanzig Jahre als Unternehmer zwar in einem anderen Bereich aber als Unternehmung aktiv.
00:11:02: und der hat dann gesagt warum lange Planen machen einfach in die Recherche gehen?
00:11:07: Und wir haben uns beide ein Tag frei genommen, ein Tag Urlaub genommen und sind einfach mal so zwanzig verschiedene Unternehmen in unserem Einzugsgebiet angegangen.
00:11:14: Angefahren also richtige Kalterquise ohne vorher anzurufen sondern einfach hingefahren geklingelt oder geklopft reingegangen.
00:11:21: Spannend ist es hier zu wissen.
00:11:22: die Leute sind meistens noch ängstlicher und wissen halt nicht was einen erwartet als man selber ist.
00:11:27: Man denkt sich immer oh Gott oh Gott wer weiß was passiert.
00:11:29: aber herauskam, wurden uns viele Türen geöffnet.
00:11:33: Wir hatten wirklich bloß ein Block und einen Stift und eine Idee im Kopf, wir hatten keine Homepage, keine Visitenkarten, wir haben einfach geklopft, haben erzählt was wir machen wollen und ob das interessant ist.
00:11:42: oder das Ergebnis war ja es ist interessant weil eigentlich wollte ich so nebenbei mir so ein kleines Side-Business aufbauen und das parallel laufen lassen vielleicht die Stunden im Konzern einem sicheren Job reduzieren und dann so nach und nach die Selbstständigkeit aufbauen.
00:11:57: Aber nach vier Wochen war ich bereits an dem Punkt, wo ich eine feste Entscheidung treffen musste entweder weiter in Sicherheit im Konzern oder doch ein bisschen Mut zur Selbständigkeit.
00:12:06: Und ich habe mich für die zweite Variante für die Selbstverständlichkeit entschieden.
00:12:11: witzigerweise als ich vor meinem Personalleiter Sasu gekündigt habe hat er gesagt okay jetzt hab' ich zwar einen Personalreferent verloren das ist ja schade aber Jetzt können Sie auch das Gesundheitsmanagement dann entsprechend auch im Rahmen der Durchführung für uns durchführen und dann war sozusagen gleich auch der nächste Kunde gewonnen.
00:12:27: Und das war dann sozusagen das Beste, was mir passieren konnte.
00:12:31: Und auch hier sehe ich wieder gewisse Parallelen zum Bereich der Geldbildung und auch das Thema investierend insbesondere einerseits Mut zu haben, Mut zu fassen, auch mal neue Dinge zu probieren aus der Komfortzone herauszugehen aber nicht Planlos.
00:12:48: Also ich hätte auch gleich direkt einfach kündigen können und loslegen können, nein wir haben vorher ein bisschen Marktrecherche betrieben und nachdem abzusehen war das da sozusagen Licht am Ende des Tunnels ist dann auch einfach mal den Sprung Wagen raus aus der Komfortzone.
00:13:02: Das ist glaube ich so ein ganz ganz wichtiger Tipp.
00:13:04: So verfolge ich es auch immer noch.
00:13:06: Ich bin da wahrscheinlich an mancher Stelle noch ein bisschen risikoperator aber bisher hat sich das bei mir zumindest ausgezeichnet.
00:13:15: Ja, dein Mut hat sich in mehrer Hinsicht ausgezahlt.
00:13:19: Also im Grunde einfach zu den Unternehmen hinzufahren und mutig zu sein und zu gucken was passiert da?
00:13:26: Und dann aber natürlich auch zu sagen jetzt den ganzen Weg zu gehen und wirklich zu sagen ja Fokus auf das neue Unternehmen Ja, und natürlich sind wir dabei Finanzen.
00:13:39: Sind wir dabei?
00:13:40: Also wenn es darum geht Bestandsaufnahme wo kommt mein Geld her?
00:13:45: bin ich angestellte?
00:13:47: Bin ich Unternehmerin?
00:13:49: Wo bin Ich?
00:13:50: wie Risiko behaftet?
00:13:51: sind meine Cash Flows?
00:13:52: möchte ich das?
00:13:53: so Möchte ich das nicht.
00:13:54: So also wieder auch bewusste und informierte Entscheidungen.
00:13:58: da sind ja schon sehr viele Aspekte in Deinen Erzählungen mit eingeflossen.
00:14:05: Und damit kannst du im Grunde jetzt durch dieses individuelle Angebot, also da wo du ja aus der anderen Perspektive mit konfrontiert wurdest und eben externe Dienstleister gar nicht die Bedarfe abdecken konnten.
00:14:22: Damit kann es jetzt dafür sorgen dass jedes Unternehmen im kleinen mittelständischen Bereich seid aktiv Ja, ein BGM aufbauen kann was den Anforderungen des Unternehmens entspricht.
00:14:37: Genauso ist es.
00:14:37: also.
00:14:38: wir sind jetzt inzwischen ein Team aus twenty fünf Mitarbeitern.
00:14:40: als aus dem kleinen Zweimann Start-up hat sich dann nach und nach ein auch mittelständisches Unternehmen mit Fests eingestellten entwickelt.
00:14:47: Und so wie du das sagst einerseits ist die Individualität wichtig aber auch dass ich sag mal, ziehgerichtet ist.
00:14:54: Wichtig also wir arbeiten immer nach einer gewissen Blaupause während Unternehmen die häufig so ein Gesundheitsmanagement selber erst einmal aufbauen eher so eine Art Bauchgefühl BGM initiieren.
00:15:05: das heißt einzelne Mitarbeiter sagen vielleicht auch Mensch so ne Laufveranstaltung wäre ganz toll.
00:15:10: lass uns auch meine Laufgruppe gründen.
00:15:11: der nächste sagt vielleicht einen Yoga Kurs wär ganz toll.
00:15:14: der nächste bringt den Obstgrupp mit und man ärgert sich und wundert sich dann dass es vielleicht nicht so angenommen wird wie man das sich wünschen würde Als Geschäftsführer vielleicht den Bedarf erkennen.
00:15:26: Beispielsweise meine Mitarbeiter sind den ganzen Tag sitzend tätig und ich sehe dann diese Zwangshaltung, die haben Schulternackenverspannung, Rückenschmerzen.
00:15:35: Wenn ich denen etwas Gutes zukommen lassen möchte und buche vielleicht zu einer Rückenschule muss das nicht immer unbedingt positiv bei den Mitarbeitenden ankommen weil es ist auch wichtig wie ich diese Botschaft vermittel.
00:15:45: Ich habe einmal zum Beispiel den großen Fehler begangen Und hab meiner Frau ungefragterweise zur Weihnachten ein Küchengerät geschenkt Weil ich dachte mir, ich meine es gut.
00:15:54: Du kennst meine Frau Katrin oder warum?
00:15:56: Nein!
00:15:58: Aber
00:15:58: die Situation kann ich mir wirklich lebhaft vorstellen also...
00:16:02: Genau, also meine Frau ist häufig in der Küche aktiv und ich dachte, ich will ihr was Gutes tun weil so ein neues schickes Küchengerät kann ihr dann helfen.
00:16:09: Und meine Frau hat ähnlich reagiert wie du.
00:16:11: sie hat mich ja eher verschwitz angelächelt und dachte sich meinst du das jetzt wirklich ernst?
00:16:16: So, ich habe den Fehler dann nicht zweimal.
00:16:18: Weil aus Fehlern kann man hier lernen, Fehler kann man machen und man sollte auch doch was lernen.
00:16:22: Ich hab den Fehler nicht nochmal gemacht sondern ein Jahr später zu Weihnachten habe ich gefragt Schatzi, was wünschst du dir denn?
00:16:28: Und da hat sie ein gewisses Gerät genannt und dann habe ich gesagt das ist doch auch ein Küchengerät.
00:16:35: Dann sagte sie nein, nein!
00:16:36: Das ist nicht einfach nur ein Küchengerät.
00:16:38: Das ist pumpumpukt.
00:16:39: Und das war für mich einen riesen Learning auch im Bezug auf andere Themen unter anderem des betrieblichen Gesundheitsmanagement nicht immer, nur weil vermeintlich etwas Positives gut ist und wie es an jemanden weitergeben wollen wird das von dem anderen auch so aufgenommen.
00:16:55: Sondern eben wenn ich ein Küchengerät einfach ungefragterweise verschenke heißt das gefälligste in die Küche und mach was zu essen.
00:17:01: Wenn ich den Rückenkurs für meine Belegschaft buche dann heißt er der Chef findet uns zu dick oder der findet uns nicht leistungsfähig oder nicht leichtungsstark.
00:17:09: Wenn ich einfach ungefragterweise irgendwelche Geldtipps weitergebe, dann wird von meinem Umfeld vielleicht das auch nicht so angenommen und wahrgenommen.
00:17:18: Weil der Prophet im eigenen Land zum einen wird immer nicht so akzeptiert als auch wie Ich hab da gar keine Geldprobleme.
00:17:24: Warum gibt es mir ungefragte Weise Geldtips?
00:17:26: Und da er das Thema Partizipation zu betreiben also eher diejenigen dies anwenden als mitentscheider ins Boot zu holen Das ist eben ganz wichtig.
00:17:35: Und das machen wir in Schritt Nummer eins der Analysephase dass wir eben Mitarbeiterbefragungen durchführen.
00:17:41: Wir gucken uns natürlich auf verschiedene Zahlen, Daten und Fakten an um auch erstmal auch Wirtschaftlichkeitsberechnung zu machen.
00:17:46: lohnt sich überhaupt so ein Betriebliessungs- und Gesundheitsmanagement für das Unternehmen.
00:17:50: Wir nehmen sozusagen die Zielewünsche und Bedürfnisse aus Unternehmenssicht auf und die Zilewünscher bedürfen es aus Mitarbeitersicht.
00:17:56: Und auf einmal hat das ganze ganz andere Geschmack.
00:17:59: wenn ich ihr frage was wünscht du dir lieber Mitarbeiter?
00:18:02: Ernährung Bewegung Stressbewältigung Partnerschaft Beziehung Geld Bildung.
00:18:08: Und er setzt seine Kreuz, in dem Moment wo er das Kreuz setzt hat er sich zum einen moralisch verpflichtet.
00:18:13: Dass er das auch macht und umsetzt und zum anderen fühlt er sich wenn dann das Angebot kommt als gehört.
00:18:19: also er hat es sich selber gewünscht, er hat sich selber angefordert und jetzt erfülle ich lediglich den Wunsch dass ist meine einzige Aufgabe und das ist halt ganz ganz ganz wichtig und das machen die meisten sondern sie wollen etwas Gutes tun und stülpen es drüber von oben herab und dann kommt es vielleicht obwohl's gut gemeint ist falsch an eines der größten Learnings, die eben einfach auch wichtig sind das ganze eher wissenschaftlich fundiert am Anfang zu betreiben.
00:18:44: Genau und das ist nämlich auch eine Parallele weil das hatte ich auch schon wurde mir berichtet von einem Unternehmen die tatsächlich auch schon vor Jahren mal ein Angebot im Bereich finanzieller Bildung gemacht haben wie heißt aber ja mit dem Titel versehen haben der dann nicht so gut ankam also Es war jetzt nicht heraus aus den Schulden, aber es ging in die Richtung.
00:19:07: Und das ist dann natürlich auch so etwas wie verpack ich es?
00:19:11: und ich weiß, ich habe immer einen Vortrag bei dir von dir auf einer Konferenz gehört wo du da oft darauf eingegangen bist.
00:19:19: Zielgruppenspezifische Titel auch also dass was für eine Zielgruppe super passend ist ja ist für andere Zielgruppen überhaupt nicht.
00:19:29: wenn du magst kannst du gerne ein paar Beispiele bringen.
00:19:32: Das klassischste Beispiel ist halt immer diese Rückenschule.
00:19:35: Wenn man überlegt, wir sind schon alle nicht gerne in die Schule gegangen und wenn ich jetzt lese Rückenschule da habe ich schon kein Bock drauf so dann der Begriff Rückenschule.
00:19:44: Ich bin jetzt jung, ich bin aktiv.
00:19:46: Wir wollen ja auch Prävention betreiben, wir wollen ja nicht nur die Leute im Rückenkurs haben, die schon kapotten Rücken haben sondern wir wollen die haben die gesund sind und weiter gesund erhalten.
00:19:54: So wenn ich dann hinschreibe rücken das klingt schon krank.
00:19:57: Und wir bieten auch Rückenschule an einem.
00:20:01: Unternehmer muss einfach nur marketingmäßig anders verpacken, anders nennen und dann eben Zielgruppen spezifisch unterschiedlich betiteln.
00:20:08: Wir haben da ein Unternehmen, da bieten wir dreimal am Tag theoretische Rückenschulen an aber vormittags heißt es die Six Pack Challenge und adressiert eher so die jüngeren Menschen noch aktiv auf Partner Suche, möchte ich jetzt einfach mal so beschreiben?
00:20:21: Mittag gibt's an den Kurs Straf und Sexy ist eher so für das weibliche Klientel ausgerichtet und abends gibt es dann den Kurs endlich schmerzfrei.
00:20:29: Und da finden sich dann die Leute wieder, die dann auch theoretisch in die Rückenschule gegangen werden.
00:20:33: und so trainiert halt jeder oder findet sich jeder seiner Zielgruppe wider und fühlt sie halt einfach wohl.
00:20:41: Manchmal muss man dem Kind einfach einen anderen Namen geben und schon funktioniert das.
00:20:45: Was auch noch mal gesagt hat was ganz wichtig ist auch im Bezug zum Thema Geld Manch einer wird vielleicht sagen, naja lieber Mitarbeiter, lieber Chef anstatt dir jetzt hier Geld zu investieren und mir Geldbildung beizubringen kannst du mir einfach eine Gehaltserhöhung geben.
00:21:01: Aber da gibt es so ein schönes Sprichwort schenk einem Menschen einen Fisch und er ist einen Tag satt oder lerne jemandem das fischen und er hat nie wieder Hunger.
00:21:12: Und das ist halt so.
00:21:12: ein ganz ganz wichtiger Punkt sowohl in deinem Thema die Geldbildung.
00:21:16: aus meiner Sicht.
00:21:17: man kann halt einmal ne Gehalterhöhungen geben Und gut ist, dann ist es aber dieser diese Dankbarkeit.
00:21:23: Diese Wertschätzung.
00:21:23: wir gewöhnen uns ja einfach.
00:21:25: beim ersten Mal auf der Öffengehalts Zettel fällt uns das noch auf.
00:21:28: Da finden wir das noch toll und beim zweiten mal haben wir schon dran gewöhnt und unseren Lebensstand hat angepasst.
00:21:32: und da halt zum Beispiel Geldbildung zu vermitteln oder eben in unserem Fall auch Themen wie Stressmanagement Resilienz sind natürlich auch Themen die spielen unsere beiden Bereiche rein bin ich einfach besser im Umgang mit Stress und habe vielleicht im Moment Geldprobleme, dann kann ich diese Geldproblemen durch ein geziertes Stressmanagement besser reflektieren oder durch eine Resilienz auch mal schwierige Phasen in psychischer Widerstandsfähigkeit übermitteln.
00:21:59: Und das war einfach der Punkt, glaube ich auch warum wir beide uns so gut verstehen weil es so viele Parallelen in unseren beiden Gebieten gibt.
00:22:06: Genau, genau!
00:22:07: Und
00:22:07: also darum ist es auch nochmal wichtig, der besseren Spannungskurs nützt nichts wenn ich danach nach Hause gehe und mich mit Geld sorgen rum ärgere.
00:22:13: Also es geht da so Hand in Hand.
00:22:15: Genau so ist es.
00:22:17: Wenn die Ursache dann nicht behoben wird, dann auf Dauer bringt der Yoga-Kurs auch wenig.
00:22:24: Dann
00:22:25: bin ich glücklich und zufrieden für dreißig oder sechzig Minuten aber danach holt mich doch wieder der Alltag ein.
00:22:31: Ja, richtig!
00:22:35: Und genau ihr geht ja sozusagen nach verschiedenen Schritten vor.
00:22:38: also die Analyse fasst du schon gesagt wo man im Grunde wissenschaftlich da rangeht und das sozusagen den Erfolg vom Zufall befreit, in dem man einfach ganz analytisch das Ganze angeht.
00:22:53: Wie geht es sozusagen weiter wenn jetzt ein Unternehmen sich dafür interessiert?
00:23:00: Also Schritt Nummer eins, Analyse haben wir erledigt.
00:23:02: Können wir gedanklicher in Hakenrand machen?
00:23:04: Schritt Nummer zwei ist dann aus den Analyselergebnissen praktisch Maßnahmen abzuleiten, Dinge zu planen.
00:23:10: also es nützt ja nichts für eine große Unternehmensberatung beauftragert zu analysieren und die stellen fest es gibt tausende von Problem aber niemand geht an die Lösung rein.
00:23:18: das heißt schrittweise also lösungsorientierte Planung und Planungen bedeutet für mich genau diese Faktoren die ich früher nie gefunden habe zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Maßnahmen für die richtige Zielgruppe bedeutet.
00:23:30: Ich muss einfach interpretieren, wann kann ich denn zum Beispiel Gesundheitsangebote für meine Beschäftigten durchführen?
00:23:35: Man kann nicht auch als Mitarbeiter überhaupt Angebote wahrnehmen.
00:23:39: Welche räumlichen Verfügbarkeiten stehen einfach vor Ort zur Verfügung?
00:23:43: Kann ich das vor der Arbeitszeit nach der Arbeitszeiten während der Arbeits Zeit durchfühlen?
00:23:46: Wenn ich es während der Arbeit Zeit durch führe... Wie muss denn dann das Angebot gestaltet sein, um es während der Arbeitszeit durchzuführen?
00:23:52: Weil auch ich bin Chef.
00:23:53: Zeit ist Geld!
00:23:54: Ich kann nicht erst mal stundenlang die Produktion stilllegen.
00:23:57: Also muss auch die Durchführung der Maßnahmen so getaktet sein dass es den ja die Arbeitsabläufe nicht stört und das funktioniert weil ein Kunde von mir hat das mal so schön beschrieben selbst wenn man einzelne Mitarbeiter dann die Produktion verlassen ist das so ein bisschen wie geplante Urlaubsvertretung, also auch jetzt gehen ja Leute in den Urlaub oder sind ungeplanterweise einfach krank und der Betrieb läuft trotzdem weiter.
00:24:22: So ist es auch beim BGM das dann mal jemand rausgeht für eine Viertelstunde, zwanzig Minuten halbe Stunde und da muss ich einfach mal diesen Mehrarbeit an den Kauf nehmen um danach vielleicht auch selber wieder ja ebenfalls die Angebote des Gesundheitsmanagements wahrzunehmen.
00:24:37: Also einfach da genau zielgerichtet abgestimmt auf die Unternehmensabläufe, auf die Bedürfnisse zusammen mit Arbeitenden und wie wir als Beispiel auch schon hatten Zielgruppen spezifisch das ganze vorab zu kommunizieren und dann eben auch durchzuführen.
00:24:49: Und da sind wir praktisch auch schon direkt in Schritt Nummer drei.
00:24:52: nachdem ich es geplant habe muss ich's halt einfach nur noch durchführen Und da helfen eben diverse Anbieter, oder man nimmt in unserem Fall so ein Alles aus einer Hand-Ambieter.
00:25:01: Weil das ist ein bisschen unser Alleinstellungsmerkmal.
00:25:03: Wir betreuen alle einzelnen Schritte alles aus einer hand.
00:25:07: In größeren Unternehmen ist es häufig so die Analyse wird von der Unternehmensberatung durchgeführt Die Planungen dann von der Personalabteilung gemacht Dann gibt es eventuell einige Dienstleister, die dann die Angebote durchführen.
00:25:17: Bei uns ist der spannende Vorteil eben alles aus eine Hand zu bekommen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen die eben sagen ich würde das Thema BGM eigentlich abgeben.
00:25:27: Die sind bei uns genau richtig.
00:25:28: wir sind dann sozusagen der externe betriebliche Gesundheitsmanager und kümmern uns um diese Schritte.
00:25:34: Wir führen dann die Maßnahmen durch, wir werden die Maßnahmen ausoptimieren Stück für Stück also verbessern die Angebote und dann wiederholt sich eigentlich dieser Zyklus immer wieder dass wir also nach einer bestimmten Laufzeit der Zusammenarbeit einfach nochmal im Vorhand-Nahrer-Check machen, das wir ebenfalls wieder die Bedürfnisse reflektieren und Mitarbeiterbefragungen durchführen, Kennzahlen analysieren.
00:25:56: Weil sich die Bedirftnisse ja auch ändern.
00:25:57: Alleine schon wenn man mal die letzten drei vier Jahre betrachtet was da passiert ist es ganz spannend wenn ich jetzt in Mitarbeiter Befragung von zwei neunzehn reingucke da haben sich alle Homeoffice und flexibles Arbeiten gewünscht.
00:26:08: In den Jahren, wenn wir dann Befragungen durchgeführt haben, haben alle gesagt, ich würde gerne raus aus der Isolation.
00:26:13: Ich würde gerne wieder mehr mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten.
00:26:17: In dem Jahr, war das dann relativ ähnlich.
00:26:19: Also da sieht man die Bedürfnisse verändern sich.
00:26:21: Und jetzt geht es aktuell in so eine Art hybrides Modell hinein, dass ich sowohl das Miteinander, das Teamgefühl wie Gefühl haben möchte aber auch die Flexibilität und Agilität eines Homeoffices von flexiblen Arbeitszeiten und so werden sich garantiert auch in Zukunft immer wieder Veränderung und so verändern sich auch die Angebote im Hinblick auf die Gesundheit der Mitarbeiter.
00:26:43: Und apropos Hybrid, wie viel ist bei euch vor Ort Kurs?
00:26:49: Biet ihr auch online Kurse an?
00:26:51: seit ihr in ganz Deutschland letztlich verfügbar?
00:26:55: Kann man euch da buchen?
00:26:57: oder wie läuft das?
00:26:59: Das kommt ganz auf Branche und Unternehmen drauf an.
00:27:02: Also wir haben auch Unternehmen, die wir ausschließlich digital betreuen.
00:27:06: das sind dann meistens Unternehmen, Unternehmen aus dem IT-Sektor, wo teilweise die komplette Belegschaft deutschlandweit europaweit verteilt ist.
00:27:22: Wo gar kein Vorort, wo es keine festen Büros mehr gibt.
00:27:25: Jeder ergeht nur noch aus dem Homeoffice und da können wir, ich würde sagen so rund.
00:27:29: unser Portfolio hat derzeit ungefähr einhundert verschiedene Gesundheitsangebote für die Belegenschaft, die wir dann eben nach individuellem Wünschen zusammensetzen.
00:27:38: Davon können wir ca.
00:27:39: so achtzig-fünfundachtzig Prozent Dienstleistung auch digital durchführen, einige Screeningsanalysen wo man einfach auch Equipment einsetzt hat das funktioniert natürlich nicht.
00:27:48: wie kann ich jedes einzelne Messgerät zu den Leuten nach Hause schicken?
00:27:51: die fallen dann raus.
00:27:52: aber so Achtzig bis Fünfundachzig Prozent oder Achtzig bis Fünfachzig Maßnahmen ungefähr können wir digital auch durchführen.
00:27:57: Das funktioniert alles.
00:27:59: ansonsten ist es meistens eine Art Hybrides Modell deutet direkt vor Ort.
00:28:03: aktuell ist unser Einzugsgebiet der Nordosten Deutschlands, Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
00:28:09: Ziel ist es bis zum Jahr zwanzig dreißig Deutschland weiter aktiv zu sein.
00:28:12: also wir kriegen jetzt auch schon Anfragen aus dem Bereich Sachsen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und werden dann Stück für Stück vom Nordosten uns in den Südwesten durchkämpfen.
00:28:24: Und ja können natürlich auch für diejenigen die im Einzungsgebiet sind auch jetzt schon direkt ausschließlich vordern bieten weil So klassische Branchen, zum Beispiel in der Pflege.
00:28:35: Die sind noch sehr offline unterwegs eher weniger digital da kann es auch sein dass wir eben ausschließlich vor Ort Angebote schaffen.
00:28:46: Spannend!
00:28:48: Und dann im Grunde, jetzt haben wir die sechs Schritte so im Schnelldurchgang durch.
00:28:54: Ich glaube man konnte sich einen ganz guten Einblick verschaffen wie auch der Zyklus ist weil es entwickelt sich immer weiter und das ist ja auch wieder eine Parallele zu den Finanzen.
00:29:04: Man ist nie zu Ende und so wie man jedes Jahr seine Steuererklärung erledigt, funktioniert eben auch das betriebliche Gesundheitsmenschwind.
00:29:10: Also nochmal zusammengefasst erste Schritt Analyse, dann geht's in die Planung, dann führen wir die Maßnahmen durch Wir werden die Maßnahme aus, das ist der vierte Schritt.
00:29:18: Dann geht es in die Evaluation, dass sozusagen die erste Analyse ist dann die zweite Analysee ist die Evaluation und dann geht es um die Optimierung.
00:29:27: und die Optimierungen ist eigentlich eine Zweitplanung.
00:29:30: Und nach der Zweit-Planung geht es dann wieder in die Durchführung und dann wiederholt sich das.
00:29:35: Maßnahmen, Auswertung, Evaluation und Optimierung.
00:29:40: Ich mache das zumindest, dass ich mich einmal im Jahr hinsetze an meine Investments in Frage stelle die Rauswerfer, die nicht mehr funktionieren per Form oder die keinen Sinn machen und die Dinge neu Anlege optimiere, mich vielleicht auch noch mal mit neuen Dingen beschäftige.
00:29:56: wenn man das so ein regelmäßigen Abständen macht, nicht täglich reingucken sondern eher langfristig gesehen dann führt es zum Erfolg und so ist es auch beim betrieblichen Gesundheitsmanagement.
00:30:05: Ja, das finde ich bei dir auch noch mal was Besonderes.
00:30:08: Weil ich bin ja durchaus auf viele Unternehmerinnen und Unternehmer und dann würde man denken naja da sind private Finanzen schon irgendwie oft Thema ist aber gar nicht unbedingt so.
00:30:19: also kann man nicht sagen deshalb erzählen wir uns doch mal von deiner privaten Situation.
00:30:25: du hast jetzt schon ein bisschen da angerissen wie du das mit deinen Financen machst.
00:30:31: kannst du uns nochmal einen Überblick geben, wie so dein Finanzzimmer aussieht.
00:30:37: Wir machen ja gerne die Parallele zu einem Finanzzimmel.
00:30:41: ist das aufgeräumt?
00:30:43: tauschst du regelmäßig Mibbelstücke aus, fühlst du dich darin wohl?
00:30:48: Ist die Tür auch oder ist die Tür zu?
00:30:50: Ja also ich mache Dinge Ich mache auch Dinge bewusst falsch beziehungsweise gönne mir auch Luxus.
00:31:00: Also das Schlechteste, ich fange mal mit den negativsten Sachen an die beiden größten Fehler, die ich betreibe, die aber auch bewusst betreiber oder weiß dass es Betreiber ist.
00:31:08: zum einen das Thema Klumpenrisiko weil das größte Investist und bleibt natürlich mein eigenes Unternehmen.
00:31:14: Ich bin halt so ein bisschen der Ansicht bevor ich dann eben sozusagen den Großteil meines Geldes in Aktien oder ETFs investiere und sozusagen die Verantwortung abgebe investiere ich dann lieber den größten Teil meiner eigene Firma, um die Verantwortung in der Hand zu erhalten.
00:31:29: Und wenn da niemand Fehler macht, das ist genau einer Schuld und das bin ich.
00:31:32: Das ein gewisses Klumpenrisiko war sich so nach und nach im Verlauf des Wachstums des Unternehmens natürlich auch für so zu streuen, dass man also auch dann Gelder rausnimmt.
00:31:43: aber da nimmt auch noch mal Streut in verschiedenen Branchen, verschiedene Länder einfach das Risiko abzuwägen.
00:31:50: Aber es ist einfach beim Unternehmertum, dafür sind wir Unternehmer.
00:31:53: Dafür nehmen wir die Verantwortung und dafür haben wir das Risiko.
00:31:55: Das ist so sagen Fehler Nummer einzig auf jeden Fall Begehren.
00:31:58: Und dass den zweiten Fehler und damit das Dümst investieren, das ist auf jeden fall mein Eigenheim.
00:32:03: Das eigentlich ein Luxus, den ich mir gönne.
00:32:05: Das müsste nicht sein man könnte auch viel kleiner wohnen aber das ist sozusagen einen Invest in mich was sich da sehe ich hier im Außerhalb im Grün im Ruhigen und nutze das einfach als Invest zur Regeneration zu Erholung und als Luxus.
00:32:19: Ansonsten bin ich auch um klassische Themen investiert.
00:32:23: Ich habe eine Eigentumswohnung, die ich vermiete.
00:32:25: Ich hab ETF-Sparpläne, die monatlich bespart werden.
00:32:30: Ein bisschen was in Rohstoffen ist investiert von Gold und Silber Und ein bisschen Spielgeld ist auch im Bereich der Kryptowährungen mit drin.
00:32:38: Aber das ist bewusst eigentlich schon abgeschrieben und nicht vorhanden.
00:32:41: Wenn doch mal irgendwie etwas steigt dann freut man sich darüber.
00:32:45: Ich würde sagen, vom Gesamtinvestment bewegen wird es da irgendwo zwischen zero Komma eins bis null Komma fünf Prozent des Investments.
00:32:51: Also das ist wirklich so.
00:32:52: ja Spielgeld
00:32:55: Ja.
00:32:55: also das klingt für mich alles sehr reflektiert und das hat mir halt auch.
00:32:59: mal ist wichtig dass es informierte und bewusste Entscheidungen sind Und dann sind wir alle irgendwie erwachsen können unsere Entscheidung treffen.
00:33:06: wohl weißlich dass alles Vor-Nachteile hat und Das viel schon war sehr interessant.
00:33:13: Wie hältst du es als Unternehmer im Thema Absicherung in Bezug auf Familie, deiner Arbeitskraft?
00:33:23: Was ist wenn mal der Fall der Fälle eintritt.
00:33:28: Es passiert dir was hast du das durchdacht und wie hast du da die Risiken abgesichert?
00:33:34: Also, zum Einen ist es das Thema der Berufsunfähigkeit, welcher ich in meinem Fall abgesichert habe.
00:33:39: Welche auch auf familiärer Basis auf jeden Fall abgesichert haben, sei es meine Ehefrau oder selbst die Kinder, die bereits jetzt durch Produkte die Möglichkeit haben, um Dinge zu sparen und andererseits sozusagen eine BU-Option inkludiert zu haben, für den Fall der Fälle das selbst jetzt im Kindes und Jugendalter irgendwelche Erkrankungen auftreten die dann den Abschluss einer Berufsunfähigkeit schwierig machen.
00:34:08: Also haben wir sozusagen langfristig voraus gedacht ob das irgendwann eintritt... Das ist ja immer so der Fall von Versicherungen.
00:34:14: wenn man es abschließt dann passiert nichts, wenn man's nicht abschließlich dann passiert was.
00:34:17: Deshalb schließen wir Versicherung ab um Sicherheiten einfach zu haben.
00:34:23: Für mich selber ist auch das Thema Lebensversicherung, also im Sterbefall.
00:34:26: Ist meine Familie abgesichert?
00:34:28: Auch was die Firma angeht sind da schon gewisse Vorkehrungen getroffen wurden um entsprechende Sicherheiten reinzugeben.
00:34:36: und ja das Thema Sparpläne, ETF-Sparplänen, Geldbildung versuchen wir eben auch unseren Kindern beizubringen.
00:34:44: Also momentan lese ich meinem Sohn der ist fünf Jahre meine kleine Tochter, die ist zwei Jahre aber mein Sohn lese sich momentan der Reichsmann von Barbeyallon vor und das ist da ihm schon von vornherein dass man da die Kinder halt mitnimmt.
00:34:59: bei dem Thema Geld.
00:35:00: also bei uns ist Geld kein Tabuthema Da reden wir auch offen am Essensfisch drüber Und die Kinder schnappen das dann automatisch auf und es ganz witzig.
00:35:10: Die Großeltern können dann sowas immer nicht verstehen.
00:35:12: Zu Weihnachten gab es eben auch mal ein Geldgeschenk, Briefumschlag und das erste was mein Sohn dann gesagt hat oh guck mal Papa hier ist wieder Geld da können wir wieder Firmen kaufen!
00:35:21: Das war so seine Aussage und das zeigt für mich ziemlich stolz gemacht.
00:35:26: die Großelter waren etwas eher verwundert dass das Kind eräußert Aber er wusste halt, okay das Geld wird wieder irgendwie in den Sparplan investiert und davon kauft er dann Aktien.
00:35:34: Ich habe ihm das nicht mit Aktien erklärt, aber ich hab gesagt, er hat davon kaufst du die Stück für Stück Firmen?
00:35:39: Dann war Föhn klar, jetzt können wir wieder davon Firmen kaufen!
00:35:42: Sehr sehr gut!
00:35:44: Ja da sagst du was wichtig ist.
00:35:46: Das heißt kriegt der Kleine schon Taschengeld?
00:35:50: Tatsächlich noch nicht, das steht jetzt an.
00:35:52: Demnies ist jetzt sechs oder fünf geworden und kommt demnies auch zur Schule schon.
00:35:57: Und dann spätestens mit der Schule wird dann auch das Thema Taschengeld natürlich interessant.
00:36:03: Ansonsten landet er jetzt aktuell eher so Kleinigkeiten immer im Sparschwein und da wird das Sparschein eher in Richtung dann der Bank gebracht beziehungsweise den ETFs investiert.
00:36:13: Aber das ist klasse, weil da ist ja auch bekannt dass im Grunde die Prägung im Elternhaus stattfindet und leider in Deutschland eben sehr sehr zufällig dann stattfindete.
00:36:23: Und das ist so wertvoll wenn man den Kindern...
00:36:27: Bei uns ist es auch eher so, dass die Kinder das manchmal so nebenbei mitbekommen, weil ich bin nun sehr auch interessiert an dem Thema höre nun auch den einen oder anderen Podcast zum Thema Geld und Geldbildung Und wenn das dann halt im Autoradio läuft, anstatt dass wieder über irgendwelche Kriegsnachrichten berichtet wird, saugen die Kinder dann sowas auf.
00:36:46: Gerade mein Großer stellt dann auch Fragen und sagt was meint der oder diejenigen da jetzt?
00:36:51: Dann kann man eben das versuchen kindgerecht um zu transportieren und zu vermitteln.
00:37:00: Ja, ich beobachte das auch bei meinen beiden.
00:37:02: Wenn die Ältere dem Kleinen dann irgendwie einen Kredit gibt, weil der dann irgendwie auch ein Heft kaufen will und wenn man ihm dann erklärt hat was das ist und dass er jetzt das Geld zurückgeben muss.
00:37:14: Aber das Geld habe ich doch ausgegeben ja eben.
00:37:18: Und selbst zu Hause haben wir das eine oder andere Spiel?
00:37:22: Geldspiele sind, was dann auch wirklich in dem kleinen Alter funktioniert und ja.
00:37:27: Dann wird regelmäßig gefragt hier können wir das Geldspiel spielen?
00:37:30: Und da merkt man einfach einen Grundinteresse dar und es ist natürlich viel besser wenn gefragt wird und man dann erklärt als wenn man etwas aufdrückt und erzählen will und der Andere Skandar nehmen will.
00:37:41: Das ist genau dieses Beispiel auch im Bereich des Betriebsgesundheitsmanagement.
00:37:43: also kann man einfach aus dem Familienumfeld ganz ganz viel Richtung Geldbildung oder eben auch im Berechtestbetrieb
00:37:48: Genau, also das beobacht mir ja auch bei Financial Well-Being.
00:37:56: Finanzielle Bildung für Unternehmen haben wir unterschiedliche Einflugschneisen nenn ich es immer und eine davon ist betriebliches Gesundheitsmanagement aber eben nur eine.
00:38:04: Es gibt nur andere Möglichkeiten über einfach Betriebeweiterbildung oder Nachhaltigkeit, Sustainability.
00:38:14: Ich denke, da haben wir jetzt schon den einen oder anderen Parallel gefunden und das merken wir ja auch immer wenn man uns unterhalten.
00:38:23: Wir finden irgendwie immer wieder ganz viele Anknüpfungspunkte wo diese beiden Themen zusammenkommen.
00:38:29: Du hast ja eben über Stress gesprochen und finanzieller Stress ist ja oftmals ein großer Teil gerade in der heutigen Zeit mit den herausfordernden Rahmenbedingungen.
00:38:41: Wenn jetzt eine Personale redet oder ein Personal, ein Unternehmer, einen Unternehmerin daran interessiert ist diese Themen zu platzieren.
00:38:54: Also einfach BGM an sich oder zusammen mit Financial Well-Being wo würden die dich am besten erreichen?
00:39:05: Am einfachsten zu finden bin ich tatsächlich indem man eingibt betriebliches Gesundheitsmanagement Podcast, weil auch wir betreiben ein Podcast.
00:39:13: Er wird inzwischen knapp dreihundert Episoden von knapp dreißigtausend Personen gehört.
00:39:17: Da erscheinen jede Woche zwei neue Episoden rund um das Thema Gesundheitsmanagement.
00:39:22: Da bist unter anderem auch du ja schon zweimal zu Gast gewesen und dementsprechend ist es eine breite Palette.
00:39:28: zum einen, wie baue ich so was auf?
00:39:29: Wie führe ich so etwas durch?
00:39:30: Was sind typische Stolpersteine?
00:39:32: Was kann ich für Maßnahmen anbieten?
00:39:33: Für wen ist was geeignet?
00:39:35: fürs Kleinstunternehmen für ein Konzern?
00:39:36: Was ist da die Unterschiede?
00:39:38: Da findet man schon mal jede Menge Informationen, um erst einmal noch mehr über uns kennenzulernen.
00:39:44: Da bieten wir unter andermem auch ein Newsletter an.
00:39:47: Also die Domain ist bgmpodcast.de, da findet man den Podcast.
00:39:50: unter bgmpodcast.es-newsletter kann man sich zum Newsletter eintragen erhält noch jede Menge Checklisten Grafiken Vortragsmitschnitte einfach als Scooty und Bonus oben drauf und bekommt dann jede Woche eine E-Mail mit dem neuesten Trends und Neuigkeiten rund um das Thema Gesundheitsmanagement.
00:40:08: Unter BGM Podcast Punkt.de slash Buch gibt es jetzt auch nochmal die Quintessenz aus dem Podcast, nämlich dreißig Minuten betriebliches Gesundheitsmanagement sind sechsundneinzig Seiten ideal geeignet für Personalverantwortliche, für Führungskräfte, für Geschäftsführer, die nicht ein Riesenwerk brauchen weil sie das BGM studieren wollen sondern die sich kurz und knapp also innerhalb von dreißigen Minuten das Thema einarbeiten wollen Auch inklusiver einiger Checklisten untergleichen.
00:40:34: Und wer einfach sagt ich will mir gar nichts anhören Sondern ich will hier den direkten Kontakt aufbauen Dann am besten auf unsere Firmenseite gehen und zwar unter www.outness.de, also Outness wie Outdoor & Fitness.
00:40:45: das war unser Ursprung.
00:40:46: Das haben wir angefangen, also OUT, N-E-S-S.de Und dann gibt es einen Kontaktformular.
00:40:52: einfach, ja, Kontaktformula ausfüllen oder Telefonnummer wählen oder einfach ein Strategiegespräch in kostenfreies Kennenlern Gespräch buchen.
00:41:02: Das geht alles auch direkt über die Homepage und dann können wir direkt einfach in den Austausch
00:41:06: gehen.
00:41:07: Das ist kein Problem!
00:41:08: Da stimmen wir mit Rat und Tat jederzeit zur Seite.
00:41:10: Sehr schön!
00:41:12: Und ich denke auch allein über den Podcast, da kann man so viele Informationen jetzt zu Beginn schon mal wirklich bekommen um sich für seine individuelle Situation schon ein Bild zu machen, um dann mit euch in Kontakt zu treten und vielleicht direkt konkrete Fragen zu stellen.
00:41:29: Definitiv
00:41:30: Kann ich auch nur empfehlen?
00:41:33: Ja!
00:41:35: Hörst du noch... Zum Schluss etwas, was dir am Herzen liegt.
00:41:38: Möchtest du noch was loswerden?
00:41:41: Gibt es etwas, das wir dem hier noch mal Raum geben soll?
00:41:47: Wir haben vorhin über die drei Säulen gesprochen also Arbeitsschutz, Eingliederungsmanagement und Gesundheitsförderung.
00:41:53: Das sind schonmal sehr wichtige Säule und funktionieren aber tatsächlich nur wenn die Basis funktioniert.
00:41:58: Ihr müsst euch das vorstellen.
00:42:00: Der betriebliches Gesundheitsmanagement ist sozusagen das Dach darunter sind die drei Wände, Und ganz unten brauche ich aber, damit die Säulen richtig stehen.
00:42:08: Brauche auch ein gewisses Fundament und in diesem Fundament sind insbesondere die Themen Kommunikation wichtig, Miteinander, Wirgefühl, auch das Thema Führung ins Besondere.
00:42:20: Auch da sind Themen, die das betriebliche Gesundheitsmanagement wahnsinnig beeinflussen.
00:42:25: Bedeutet wenn ich kann die besten Angebote initiieren.
00:42:29: Wenn aber gar keiner Lust hat, irgendwie was miteinander zu machen.
00:42:33: Weil das Wir-Gefühl nicht stimmt und das Teamgefühl nicht.
00:42:35: Weil vielleicht das Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden verhagelt ist, dann wird es wahnsinnig schwer.
00:42:43: Und auch da unterstützen wir erst mal die Basis zu schaffen durch Kommunikationstrainingen, durch Workshops, durch Teambildungsmaßnahmen um erstmal die Basisse zu legen, dass Leute überhaupt wieder etwas zusammenmachen wollen.
00:42:55: Dann kann man darauf aufbauen, des Gesundheitsmanagements zu bearbeiten, um irgendwann auch oben das Dach draufzusetzen und den Deckel daraufzumachen.
00:43:05: Und dann ja ist es ganz auch in sich geschlossen, ist dicht und funktioniert.
00:43:10: Das ist nochmal so ein letzter wichtiger Tipp hier an die Community.
00:43:13: Das trifft wahrscheinlich auch auf eure Maßnahmen draufzu.
00:43:18: ich muss erstmal Dinge enttabuisieren erst mal auch den Rahmen schaffen, das Miteinander schaffen und dann funktioniert der Rest Manchmal wie von Zauberhand ganz von alleine und wird auch erfolgreich.
00:43:31: Ja, ich kann ihm nichts hinzufügen genau!
00:43:34: Und schon wieder eine Parallele hier.
00:43:37: Ja Hades, ich danke dir.
00:43:39: das war sehr wertvoll und ich freue mich dass wir weiterhin im Austausch bleiben und schauen wie die beiden Themen immer wieder zusammen finden.
00:43:51: Alles Gute weiterhin Bis bald und Tau.
00:43:58: Vielen lieben Dank!
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